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Was die Regierung im Tourismus plant

Das starke Bekenntnis der Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus zum Tourismusstandort Österreich spiegelt sich auch in den umfangreichen Plänen und Vorhaben im Regierungsprogramm wieder.

Erfreulich ist, dass dabei auch einige langjährige Forderungen des österreichischen Gemeindebundes aufgenommen wurden. Einige ausgewählte Kernthemen sind:

  • Prüfung der Regelungen für Buchungsplattformen: Angedacht sind eine Begrenzung der Nutzung von privatem Wohnraum auf maximal 90 Tage im Jahr und Datenschnittstellen zu Gebietskörperschaften für die Einhebung der Ortstaxe.
  • Konkrete Maßnahmen gegen das Gasthaussterben
  • Vermeidung von „Overtourism“ und Stärkung der Zwischensaison
  • Bekämpfung des Fachkräftemangels: Durch mehr Kinderbetreuung, Erneuerung von Mitarbeiterunterkünften und überbetriebliche Initiativen und eine Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte
  • „Last Mile“-ÖV auch für Tourismus: Die Hinweise des Gemeindebundes, dass die zunehmende Veränderung in der Mobilität auch Tourismusregionen im ländlichen Bereich betrifft, fanden ihren Einzug ins Regierungsprogramm – Car-Sharing-Angebote und andere flexible ÖV-Angebote sollen auch für die Erreichbarkeit von Tourismusdestinationen mitgedacht werden.