Zeitgenössische Kunst in Gemeinden

3. April 2017
In Wattens wurde über die Möglichkeiten zeitgenössischer Kunst und Kultur in Gemeinden und ländlichen Regionen diskutiert. Vor allem ging es darum, kulturelle Rahmenbedingungen der Gemeinden kritisch zu reflektieren, Zukunftsmöglichkeiten auszuloten und Anregungen für ein vielfältiges kulturelles Angebot zu sammeln.





Die Weiterentwicklung und Aufarbeitung zeitgenössischer Kunst und Kultur habe besonders für Gemeinden in ländlichen Gebieten Vorteile, denn „von Kunst und Kultur gehen wichtige Impulse für die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen und Zukunftsfragen aus. Und sie eröffnen Räume für Kommunikation und Beteiligung. Das ist gerade in ländlichen Gemeinden mit ihren überschaubaren sozialen Strukturen ein großes Potenzial“, sagte Helene Schnitzer, Geschäftsführerin der TKI.



Zum Auftakt des Symposiums referierte Martin Fritz, Rektor der Merz Akademie Stuttgart und ehemaliger Leiter des Festivals der Regionen in Oberösterreich, über „Kunst und Regionalentwicklung – Potenziale und Grenzen“. Unter dem Titel „Blitzlichter - Kunst und Kultur im ländlichen Raum“ wurden besonders gelungene und außergewöhnliche zeitgenössische Kulturbeiträge präsentiert. Darunter waren auch zwei Tiroler Vorzeigekonzepte: Das Projekt „ArgeWirkWerk“, bei welchem sich im Bezirk Kitzbühel fünf Kulturvereine für ein gemeinsames Kulturvermittlungsprogramm zusammenschlossen und das TKIopen Projekt „Schönberg op. A13“, bei dem die örtliche Blasmusikkapelle den Lärm der nahen Autobahn in Musik verwandelte. Im Anschluss boten Thementische sowie eine Podiumsdiskussion Gelegenheit zum Austausch und zur Vertiefung.



 

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