LH-Stv.in Anja Haider-Wallner; Christian Steiner (Bodenbündnis), Bürgermeistern Claudia Schlager (Mattersburg), Umweltgemeinderätin Sophia Wilfing (Mattersburg), Ulrike Feichtigner (Klimabündnis)
© Land Burgenland/Büro LH-Stv.in Haider-Wallner
Umwelt
Burgenland tritt Bodenbündnis Österreich bei
Das Burgenland ist dem Bodenbündnis Österreich beigetreten. Der Beitritt wurde im Rahmen des 2. Burgenländischen Bodensymposiums im Lisztzentrum Raiding offiziell vollzogen. Damit will das Land gemeinsam mit burgenländischen Gemeinden den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Boden stärken.
„Gesunde Böden sind unsere Lebensgrundlage. Sie sichern unsere Ernährung, speichern Wasser, schützen die Artenvielfalt und helfen uns, mit den Folgen der Klimakrise umzugehen. Mit dem Beitritt zum Bodenbündnis wollen wir den Bodenschutz noch stärker in unserem täglichen Handeln verankern und Gemeinden dabei unterstützen, konkrete Maßnahmen zu setzen“, sagte Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner.
Europäisches Netzwerk für den Bodenschutz
Das Bodenbündnis ist ein europäisches Netzwerk von Gemeinden und Regionen. Seine Mitglieder setzen sich für einen nachhaltigen Umgang mit Böden ein. Ziel ist es, das Bewusstsein für den Wert gesunder Böden zu stärken. Zudem soll der Bodenschutz in der kommunalen und regionalen Entwicklung verankert werden.
Eisenstadt und Mattersburg sind bereits dabei
Im Burgenland gehören zwei Städte schon seit Längerem zum Netzwerk. Mattersburg ist im Jahr 2015 beigetreten, Eisenstadt im Jahr 2023. Beide Städte setzen sich seit Jahren für einen verantwortungsvollen Umgang mit Boden ein. Im Jahr 2026 werden fünf weitere Gemeinden folgen. Das Klimabündnis Österreich begleitet den Beitrittsprozess.
Bodenschutz beginnt in der Gemeinde
Für Haider-Wallner spielen die Gemeinden eine zentrale Rolle. „Bodenschutz beginnt vor Ort. Wenn wir unsere Ortskerne stärken, Flächen verantwortungsvoll nutzen und bereits versiegelte Bereiche wieder begrünen, schaffen wir lebenswerte Gemeinden und schützen gleichzeitig unsere natürlichen Lebensgrundlagen und unsere Lebensqualität“, sagt die Landeshauptmann-Stellvertreterin.
Der Beitritt soll helfen, den Bodenschutz im Burgenland weiter voranzubringen. Dabei setzt das Land auf die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Landwirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.