Der Bürgermeister der senegalesischen Gemeine Kidira, Demba Thiam, bei einem Besuch in Deutschland bei den „NaturFreunde Berghausen e.V“. Mit auf dem Bild sein Vorgänger als Bürgermeister, Mamadou Diallo, mit Heinz Roser und Frank Hörter.
Der Bürgermeister der senegalesischen Gemeine Kidira, Demba Thiam, bei einem Besuch in Deutschland bei den „NaturFreunde Berghausen e.V“. Mit auf dem Bild sein Vorgänger als Bürgermeister, Mamadou Diallo, mit Heinz Roser und Frank Hörter.

Bürgermeister spendet Rinder

24. März 2026
Der Bürgermeister von Kidira im Osten Senegals, Demba Thiam, hat rund dreißig Rinder an bedürftige Familien in den acht Stadtvierteln seiner Gemeinde gespendet. Diese großzügige Geste soll den Empfängern eine „würdige Feier“ der „Korité“ ermöglichen.

Unter der Korité versteht man im Senegal und anderen Teilen Westafrikas das muslimische Fest Eid al-Fitr, welches das Ende des Fastenmonats Ramadan markiert. Es ist eines der wichtigsten religiösen Feste des Jahres, bei dem traditionell festliche Mahlzeiten im Kreise der Familie und der Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.

„Alle acht Viertel wurden versorgt. Jedes Viertel erhielt zwei Rinder, mit Ausnahme des Viertels Guinaw Rail, das aufgrund seiner speziellen Situation drei Tiere sowie eine zusätzliche Unterstützung erhielt. Damit möchten wir sicherstellen, dass die Familien dieses bedeutende Fest angemessen feiern können“, erklärte Gemeindesekretär Ibrahima Fadé bei der feierlichen Übergabe.

Er versprach zudem, dass mehr als zwanzig weitere bedürftige Familien direkt am Festtag Fleischportionen von den Tieren erhalten werden, welche die Stadtverwaltung für die Gemeinschaft schlachten lässt.

Sozialer Zusammenhalt soll gestärkt werden

„Diese Geste spiegelt den Willen des Bürgermeisters und seines Teams wider, den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Er wiederholt diese Aktion jedes Jahr, um seine Solidarität mit der Bevölkerung von Kidira zu bekräftigen“, fügte Gemeindesekretär Fadé hinzu.

Das für diese Hilfsaktion mobilisierte Budget beläuft sich auf etwa 5 bis 6 Millionen FCFA (umgerechnet ca. 7.600 bis 9.100 Euro). Der FCFA (Franc de la Communauté Financière Africaine) ist die offizielle Währung des Senegal und mehrerer anderer westafrikanischer Staaten; er ist mit einem festen Wechselkurs an den Euro gekoppelt.

„Es ist ein Geist des Teilens, der Brüderlichkeit und der gegenseitigen Hilfe, in dem die Stadtverwaltung diese bedeutende Unterstützung geleistet hat, um den Familien dabei zu helfen, über die Runden zu kommen“, so der Gemeindesekretär.

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