Landesforstdirektor Josef Fuchs und Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler sehen im Wald den besten und günstigsten Schutz vor Naturgefahren. Foto: Land Tirol

Unterstützung für Kleinwaldbesitzer

20. Juni 2016
Der Tiroler Wald schützt nicht nur vor Naturgefahren, sondern bringt auch jährlich rund 150 Millionen Euro Wertschöpfung. Rund 9,5 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr von den Waldbesitzern und der öffentlichen Hand in den Wald investiert.


Schutzwald wird flächendeckend betreut



„Durch die intensive Zusammenarbeit von Waldbesitzern, Tiroler Forstdienst, Wildbach- und Lawinenverbauung und Naturschutz werden in Tirol auf 100 Prozent der Schutzwaldflächen Projekte zur Verjüngung und Aufforstung umgesetzt“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler. Zwei Millionen junge Bäume wurden allein im vergangenen Jahr im Tiroler Wald gepflanzt. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Beratung und Betreuung der Kleinwaldbesitzer gelegt.

Unterstützung für Kleinstbetriebe



Knapp 80 Prozent der insgesamt 37.600 Tiroler Betriebe mit Waldbesitz bewirtschaften Waldflächen bis fünf Hektar. „Rund 20.000 dieser Betriebe verfügen lediglich über eine Waldfläche von bis zu einem Hektar. Diesen Kleinstbetrieben bieten wir ein Höchstmaß an Unterstützung bei der nicht immer einfachen Förderabwicklung“, versichert Landesforstdirektor Josef Fuchs.

2016: Sieben Millionen Euro Fördermittel



Im heurigen Jahr stehen im Rahmen des EU-Programms ländliche Entwicklung voraussichtlich rund sieben Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. „Die Schwerpunkte liegen auch heuer wieder in den Bereichen Schutzwaldverjüngung, Aufforstung von Mischbaumarten, Durchforstung und Wegebau“, erklärt Fuchs. Als Auftragnehmer profitieren davon vor allem auch Tirols Klein- und Mittelbetriebe, die als Dienstleister im Wald tätig sind.