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Smartphone an der Windschutzscheibe: Die Software von Vialytics erkennt, klassifiziert und gleicht die Fahrbahnschäden mit den Daten weiterer Smartphones ab.

Ideen von Start-ups für Gemeinden

30. Oktober 2019
Bei der Start-up Challenge „Future Village“, die vom MANZ Verlag zusammen mit dem Gemeindebund und Future Law ins Leben gerufen wurde, wurden die besten Start-up-Ideen ausgezeichnet, die einen kommunalen Nutzen besitzen.

Die von MANZ, Österreichs Marktführer für Rechtsinformation, gemeinsam mit dem Österreichischen Gemeindebund und Future Law veranstaltete Start-up Challenge „Future Village“ suchte Start-ups, deren Innovationen den Gemeindealltag künftig erleichtern können.

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Der Call nach Lösungen für das Projekt „Future Village“ hat international großen Anklang gefunden. Aus elf Ländern waren über zwanzig Bewerbungen von Start-ups eingegangen. Die Kategorien: Attraktiver Wohnraum, Zukunftssichere Infrastruktur, Lean Administration, Aktive Teilnahme, Qualitätspflege sowie Sozialer Zusammenhalt. 

Die Expertenjury hatte die Aufgabe, unter vielen Bewerbungen die innovativsten Lösungen für über die 2000 Gemeinden Österreichs zu finden. Mitglieder der Jury waren Susanne Stein-Pressl und Wolfgang Pichler (MANZ), Walter Leiss und Carina Rumpold (Österreichischer Gemeindebund) sowie Lena Gansterer (Impact Hub).

Start-ups profitierten vom Kontakt mit Gemeindefunktionären

Die ausgewählten Start-ups durchliefen im Sommer eine intensive Summer School-Woche und profitierten vom unmittelbaren Kontakt zu praxisnahen Gemeindefunktionären, die sich in die Summer School intensiv einbrachten.

Vier Start-ups hatten im Vorfeld mit ihren innovativen Lösungen im Bereich Gemeinde-Digitalisierung soweit überzeugt, dass sie es bis ins Finale am 2. Oktober im Hotel Grand Ferdinand schafften. Dort, beim finalen Juryentscheid, konnte sich letztendlich das Start-up vialytics behaupten, das eine Straßenzustandserfassung via Smartphone entwickelt hat.

„Bei vialytics hat uns als Jury die Mischung aus technischen Innovationen, die durch die Digitalisierung möglich werden, und Ideen, die das Zusammenleben in den Gemeinden erleichtern, sehr beeindruckt,“ begründete  Wolfgang Pichler im Namen der Jury die Entscheidung. 

„Bei der Auswahl des Gewinnerprojekts war der Jury besonders wichtig, dass die Idee ein Feld abdeckt, in dem derzeit großer Bedarf herrscht. Bei vialytics sahen wir das größte Entwicklungspotenzial für die Zukunft“, betonte Gemeindebund-Generalsekretär Walter Leiss.

Doch auch die anderen Finalteilnehmer wurden honoriert: „Die Zukunft Österreichs ist mit dem Thema Digitalisierung eng verknüpft. Jedes Start-up und jedes Unternehmen, das sich in diesem Bereich engagiert, leistet einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft“, so Pichler abschließend. 

Die Finalisten

Die Finalisten bzw. ihre Innovationen waren zum einen das Start-up Minitech aus Dänemark, das mit seiner Lösung „Kidsy“ die institutionelle (Kinder-)Pflege optimieren möchte. Mittels App werden z. B. die Eltern von Kindergartenkinder über das Tagesgeschehen ihrer Sprösslinge informiert.

Das Unternehmen RegioHELP versucht mit seiner Applikation „Acceptify“ die aktive Partizipation in den Gemeinden durch einen direkten Kommunikationskanal zwischen Entscheidungsträgern und Bevölkerung zu steigern.

Vielversprechend präsentierte sich auch Triply. Der Web-Service aus Oberösterreich bietet automatisierte Mobilitätskonzepte in ländlichen Regionen an. Konkret gesagt berechnet es Routen, Fahrzeug- und Personalbedarf sowie die optimale Organisation von Shuttle-Diensten für Veranstaltungen.

Der Sieger Vialytics kommt aus Stuttgart und ermöglicht eine automatische und laufende Erfassung des Straßenzustandes unter Nutzung vorhandener Fahrzeuge und Smartphones unter Einsatz künstlicher Intelligenz.