Johannes Pressl
Johannes Pressl: „Es gibt Gemeinden, denen geht es gut, es gibt auch Gemeinden, denen geht es gar nicht gut.“
© Marschik

Bürgermeistertag

„Heimat muss für uns Zukunft sein“

3. September 2026
Mit einem persönlichen Resümee eröffnete Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl den 3. Bürgermeisterinnen- und Bürgermeistertag in Bad Aussee. Den Sommer über war er in rund 60 Gemeinden quer durch Österreich unterwegs – sein Befund: Die Lage ist extrem unterschiedlich. „Es gibt Gemeinden, denen geht es gut, es gibt auch Gemeinden, denen geht es gar nicht gut“, so Pressl. Verbindend sei aber, dass Bürgermeister:innen unabhängig von der Situation weitermachen.

Pressl sprach offen zwei Perspektiven an: wie die Bevölkerung Gemeinden sieht – geprägt von Verunsicherung durch Teuerung, geopolitische Krisen und den Zweifel, ob es der nächsten Generation wirklich besser gehen wird – und wie Gemeinden sich selbst sehen: gefordert durch Finanzdruck, Bürokratie und eine mediale Welt, die Verantwortung schnell zuspitzt. Seine Botschaft an die rund 200 anwesenden Ortschefs: Zusammenhalt und Eigeninitiative sind der Schlüssel. „Heimat ist nicht nur Vergangenheit. Heimat muss für uns in den Gemeinden Zukunft sein.“

Bewusst gab Pressl dem Tag einen lockeren Rahmen: 18 Programmpunkte quer durch Finanzen, Digitalisierung, Recht und Mobilität, aber ausdrücklich als „Kommen und Gehen“ angelegt – mit viel Raum für Gespräche zwischen den Vorträgen. Sein Wunsch für den Tag: dass am Ende nicht nur Fachwissen, sondern vor allem neue Kontakte zwischen den Gemeinden mitgenommen werden.

Laufend aktualisierte Berichte, Fotos und Videostreams zum 3. Bürgermeisterinnen- und Bürgermeistertag gibt es unter gemeindebund.at/termine/burgermeistertag.

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