elektrische Umspannstation und Energieverteilungseinheit
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Förderungen als Motor für eine einheitliche Energieplanung

18. Februar 2026
Gemeinsam mit den Bundesländern bietet der Klima- und Energiefonds verschiedene Förderprogramme an, um Gemeinden und Regionen bei der Umsetzung der Energiewende zu unterstützen. So etwa Beratung für Gemeinden und Unternehmen („Regionalprogramme“) oder Unterstützung beim Aufbau von Energiegemeinschaften. Derzeit wird auch eine bundesweite Plattform für regionale Energieplanung realisiert wird. Die Förderangebote im Porträt:

Regionalprogramme – Regionale Energie- und Umweltberatungen 

Mit den „Regionalprogrammen“ bieten die Bundesländer in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds in allen neun Bundesländern zielgruppenorientierte Beratungsdienstleistungen für Betriebe, Gemeinden, Schulen, Vereinen und weiteren Zielgruppen an. Der Fokus liegt auf der Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz, dem Ausbau erneuerbarer Energien, der Abfallvermeidung und der Anpassung an den Klimawandel. Die Beratungen helfen, konkrete Maßnahmen zu planen und Investitionsprojekte vorzubereiten. Für die Weiterführung der Beratungsleistungen im Jahr 2026 stellt der Klima- und Energiefonds 2,4 Millionen Euro aus Mitteln des BMLUK bereit.

In einer Liste finden sich die Beratungsangebote und die gelisteten Berater:innen aus den neun Länderinitiativen: Beratungsangebot und Berater:innen der Regionalprogramme

Ausschreibung Regionalprogramme

Energiegemeinschaften – Aktive Teilnahme bietet Vorteile für alle Gesellschaftsgruppen

In ganz Österreich gibt es mittlerweile knapp 10.000 Energiegemeinschaften – und es werden immer mehr. Das Förderprogramm unterstützt die „Energiegemeinschaften“ heuer mit bis zu 5,3 Millionen Euro, dotiert aus Mitteln des BMWET. 

Ausschreibung Energiegemeinschaften

Leitfaden Energiegemeinschaften 2025

Zur Ausschreibung findet am 26. Februar um 13:00 Uhr ein kostenloser Online-Info-Event statt. Weitere Infos und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Plattform Räumliche Energieplanung – einheitliches Energiedateninformationssystem

Um einheitliche und vergleichbare Daten für die räumliche Energieplanung bereitzustellen, entsteht derzeit die bundesweite „Plattform Räumliche Energieplanung“ (PREP). Sie wird neben praxisnahen Planungswerkzeugen auch Informationen zu Wärme- und Kühlbedarf, erneuerbaren Energien, netzbasierten Systemen sowie Netzwerkmöglichkeiten bereitstellen.

Ziel der PREP ist es, gemeinsame Grundlagen für die Wärmewende in allen Bundesländern zu schaffen, einheitliche Daten und Methoden abzustimmen, Energieatlanten als Planungswerkzeug weiterzuentwickeln und den Austausch von Best-Practice-Beispielen zu fördern. 

Weiterführende Informationen:

Jahresprogramm 2025 des Klima- und Energiefonds

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