Frau mit Laptop und Kindern
Die Website-Förderung des Landes Oberösterreich unterstützt landwirtschaftliche Betriebe beim Aufbau eines zeitgemäßen Online-Auftritts, bei der Einrichtung von Online-Shops sowie beim begleitenden Social-Media-Marketing.
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Förderung für digitale Hofläden

5. Juni 2026
Das Land Oberösterreich unterstützt landwirtschaftliche Betriebe bei der digitalen Direktvermarktung. Gefördert werden der Aufbau von Websites, Online-Shops und Maßnahmen im Bereich Social Media. Ziel ist es, regionale Lebensmittel im Internet besser sichtbar und leichter verfügbar zu machen.

Die Direktvermarktung ist für viele bäuerliche Betriebe ein wichtiger Einkommenszweig. Gleichzeitig steigt bei Konsumentinnen und Konsumenten das Interesse an der Herkunft von Lebensmitteln und an regionalen Produkten. Mit der Website-Förderung sollen Betriebe dabei unterstützt werden, ihre Angebote auch online zu präsentieren und zu verkaufen.

Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger betont die Bedeutung eines professionellen digitalen Auftritts: „Unsere bäuerlichen Direktvermarkter stehen für Qualität, Herkunft und echtes Lebensmittelhandwerk. Damit diese Stärken auch bei den Konsumentinnen und Konsumenten ankommen, braucht es heute neben dem Hofladen auch einen professionellen digitalen Auftritt.“

Bis zu 4.500 Euro Förderung

Die Förderung deckt 50 Prozent der Nettokosten ab. Unterstützt werden die Errichtung einer Website, die Einrichtung oder grundlegende Neugestaltung eines Online-Shops sowie begleitende Marketingmaßnahmen in sozialen Medien.

Für eine Website können Betriebe bis zu 1.000 Euro erhalten. Für einen Online-Shop sind bis zu 3.000 Euro möglich. Für Social-Media-Marketing gibt es bis zu 500 Euro. Die einzelnen Förderungen können kombiniert werden. Dadurch sind insgesamt bis zu 4.500 Euro pro Antragsteller möglich.

Nach Angaben des Landes soll die Online-Direktvermarktung den persönlichen Kontakt am Hof nicht ersetzen. Sie soll vielmehr zusätzliche Absatzmöglichkeiten schaffen und den Einkauf regionaler Produkte erleichtern.

Mehr als 200 Anträge seit 2020

Die Nachfrage nach der Förderung bleibt hoch. Seit dem Jahr 2020 wurden bereits 204 Anträge bewilligt. Allein im ersten Quartal 2026 kamen zehn weitere Förderungen hinzu.

Aufgrund des anhaltenden Interesses wurde das Programm bis Ende 2027 verlängert. Das Land sieht darin eine Möglichkeit, die Sichtbarkeit regionaler Lebensmittel zu erhöhen und die Wertschöpfung im ländlichen Raum zu stärken.

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