Das Förderprogramm unterstützt Betriebe, Gemeinden und sonstige Organisationen mit Netzanschluss im Niederspannungsbereich bei der Einführung intelligenter Energiemanagement-Systeme.
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Neues Förderprogramm für automatisiertes Energiemanagement
Mit dem neuen Förderprogramm „Energiemanagement – Flexibilisierung im Verteilnetz“ unterstützt der Klima- und Energiefonds intelligente Energiemanagement-Systeme für Haushalte, Betriebe und Gemeinden. Gefördert werden automatisierte Lösungen, die Stromverbrauch, Stromerzeugung und Speicher besser aufeinander abstimmen.
Die Ausschreibung richtet sich an zwei Zielgruppen:
Energiemanagement-Systeme für Betriebe, Gemeinden und sonstige Organisationen
Das Förderprogramm unterstützt Betriebe, Gemeinden und sonstige Organisationen mit Netzanschluss im Niederspannungsbereich bei der Einführung intelligenter Energiemanagement-Systeme – von der Planung und Beratung bis zur Installation und Inbetriebnahme.
Diese erhalten für die Einführung eines Energiemanagementsystems einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu 30 Prozent der förderungsfähigen Kosten, maximal 20.000 Euro pro Standort.
Die geförderten Energiemanagement-Systeme helfen dabei, erneuerbare Energien besser in das Stromsystem zu integrieren und vorhandene Netzkapazitäten effizienter zu nutzen. Sie verschieben Verbrauch und Speicherung gezielt in Zeiten hoher Verfügbarkeit erneuerbarer Energie und unterstützen damit eine effizientere Nutzung der Netzinfrastruktur.
Energiemanagement-Systeme für private Haushalte
Gefördert werden private Haushalte bei der Anschaffung, Installation und Konfiguration kommunikationsfähiger, automatisierter Energiemanagement-Systeme, die zur Steuerung von zumindest zwei Komponenten wie Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe oder Ladeinfrastruktur eingesetzt werden.
Damit die geförderten Systeme auch einen positiven Beitrag für das gesamte Energiesystem leisten, werden Stromverbrauch, Speicherung und Einspeisung für mindestens fünf Jahre flexibel an Energieangebot, Strompreise oder Netzanforderungen angepasst. Dadurch kann mehr erneuerbare Energie genutzt und die Netzinfrastruktur entlastet werden.
Private Haushalte erhalten einen Zuschuss von 50 Prozent der förderungsfähigen Kosten, maximal jedoch 600 Euro pro Projekt.
Informationen zur Antragstellung
Einreichungen sind bis 15.4.2027 (12 Uhr) – solange Budgetmittel vorhanden sind – online unter https://www.umweltfoerderung.at/gemeinden/energiemanagement-fuer-gemeinden (Gemeinden) und https://www.umweltfoerderung.at/privatpersonen/energiemanagement-fuer-privatpersonen (Privatpersonen) möglich.
Zur Ausschreibung:
Für Privatpersonen: https://www.klimafonds.gv.at/foerderung/energiemanagement-haushalte-2026/
Für Betriebe, Gemeinden und sonstige Organisationen: www.klimafonds.gv.at/foerderung/energiemanagement-betriebe-2026/