Die B 179 Fernpassstraße ist eine der am meisten befahrenen Landesstraßen in Tirol.

Mobilitätskonzept für Fernpass steht

16. März 2016
Ein Jahr lang haben rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden entlang der Fernpass-Strecke gemeinsam mit Experten an der Entwicklung von Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität gearbeitet. Nun liegt der Abschlussbericht vor. Eckpfeiler des Mobilitätskonzepts Fernpass sind bessere Verkehrsleitsysteme, bauliche Maßnahmen und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.





Bereits im Vorjahr erfolgreich getestet wurde ein Dosiersystem in Reutte Süd in Richtung Süden und Möglichkeiten zur Optimierung der Blockabfertigung des Lermooser Tunnels Richtung Norden. „Wir werden auch heuer die Zahl der Autos, die von Norden her in das Außerferner Verkehrsnetz einfahren, mithilfe einer Pförtnerampel steuern“, erklärt Felipe. Parallel dazu wird an Maßnahmen zur Verhinderung von Ausweichverkehr gearbeitet.



Um die Kapazität der Straße bestmöglich auszunutzen, sollen Blockabfertigungen des Lermooser Tunnels so schnell wie möglich aufgehoben werden. Die dafür erforderlichen Kameras und Verkehrszähleinrichtungen werden gemeinsam mit den für 2017 geplanten Straßenumbauten für den Hochwasserschutz Lermoos-Lähn installiert.

Bauliche Maßnahmen in Vorbereitung



In Planung sind auch bereits einige bauliche Maßnahmen, die im Rahmen der Fernpass-Strategie vorgeschlagen wurden. „Als erstes nehmen wir den Rückbau der Ortsdurchfahrt Obsteig und die Lärmschutzmaßnahmen in Bichlbach und Reutte in Angriff. Außerdem sollen die Unterführungen an den neuralgischen Stellen am Fernsteinsee und in Tarrenz möglichst bald realisiert werden.

Verbesserung im öffentlichen Verkehr



Auch im öffentlichen Verkehr wird des zahlreiche Verbesserungen geben. Rechtzeitig zu Beginn der Sommersaison wird es heuer entlang der Fernpassroute eine Plakatkampagne zur autofreien Anreise geben.