Symbol Gender Pay Gap
Vorarlberg liegt bei der Einkommensschere vorne, Wien hinten. Auch zwischen Stadt und Land zeigen sich deutliche Abstände.
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Equal Pay Day

Wo die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen am größten ist

3. November 2026
In Österreich verdienen Frauen im Schnitt weniger als Männer. Wie groß der Abstand ist, hängt aber stark vom Wohnort ab. Eine Auswertung auf Basis der Lohnsteuerstatistik 2024 der Statistik Austria zeigt große Unterschiede zwischen Bundesländern, Bezirken und Gemeinden. Verglichen wurde der Median der Nettojahresbezüge von Vollzeitbeschäftigten. Die Berechnungen für die einzelnen Gemeinden und Bezirke stammen von der APA.

Der österreichweite Equal Pay Day fällt 2026 auf den 5. November. Ab diesem Tag arbeiten Frauen rechnerisch bis zum Jahresende ohne Bezahlung, verglichen mit dem Einkommen der Männer. Je nach Region liegt dieser Tag aber deutlich früher oder später im Jahr.

Unter den Bundesländern hat Vorarlberg mit 21,7 Prozent die größte Lohnlücke. Wien liegt mit 10,6 Prozent am unteren Ende der Statistik.

In 98 Prozent der Gemeinden verdienen Männer mehr

In 2.084 Gemeinden, die Wiener Gemeindebezirke mitgezählt, verdienen Männer mehr als Frauen. Das sind 98 Prozent. Die größte Lohnlücke gibt es in Pierbach in Oberösterreich. Dort beträgt sie knapp 37 Prozent. Der Equal Pay Day fällt in Pierbach bereits auf den 19. August. Frauen arbeiten dort damit rechnerisch knapp 134 Tage im Jahr „gratis“.

Dahinter folgen zwei Gemeinden in Kärnten. In Stall liegt die Lücke bei 36 Prozent, das entspricht 130 Tagen. In Großkirchheim sind es 35 Prozent beziehungsweise 127 Tage.

In 30 Gemeinden haben Frauen die Nase vorn

Es gibt auch das umgekehrte Bild. In 30 Gemeinden verdienen Frauen im Schnitt mehr als Männer, und zwar um bis zu 13 Prozent. An der Spitze liegt Geiersberg in Oberösterreich mit einem Vorsprung der Frauen von knapp 13 Prozent. Einen zweistelligen Vorsprung gibt es auch in Breitenstein und Drosendorf-Zissersdorf in Niederösterreich sowie in Kaisers und Gramais in Tirol.

In 18 Gemeinden ist das Einkommen von Männern und Frauen nahezu gleich. Der Unterschied liegt dort unter einem Prozent. Darunter sind vier Wiener Gemeindebezirke. Innerhalb Wiens fällt die Innere Stadt aus dem Rahmen. Dort beträgt die Lohnlücke rund 15 Prozent.

Kein Bezirk mit Vorsprung für Frauen

Auf Ebene der Bezirke ist das Bild einheitlicher. In keinem einzigen Bezirk verdienen Frauen im Schnitt mehr als Männer. Die höchste Lohnlücke hat der Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Steiermark mit 20 Prozent. Dort ist der Equal Pay Day bereits am 20. Oktober. Das ist der früheste Termin aller Bezirke.

Gefälle zwischen Ost und West sowie Stadt und Land

Die Zahlen zeigen zwei klare Muster. Zum einen gibt es ein Gefälle zwischen Ost und West. Zum anderen ist die Lohnlücke in Städten und deren Umland deutlich geringer als in ländlichen Gemeinden.

Der Text wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt.

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