In fast allen Salzburger Gemeinden nahm die Bevölkerungszahl seit 1869 zu.

So wuchsen die Salzburger Gemeinden

29. August 2019
In Bürmoos leben heute 68-mal so viele Menschen wie bei der ersten Volkszählung im Jahr 1869. Damit ist die Flachgauer Gemeinde der Ort mit dem größten Bevölkerungsplus im Land Salzburg. Das zeigen Daten der Landesstatistik.

Freilich starteten die Bürmooser ihre rekordverdächtige Entwicklung von einem sehr niedrigen Stand von 72 Einwohnern auf nun 4.918.

Verzehnfachen konnten sich in diesen 150 Jahren Grödig (von 705 auf 7.314) und Wals-Siezenheim (von 1.349 auf 13.213).

Wie überhaupt der Flachgau der dynamischste Bezirk mit einer Steigerung der Bevölkerungszahl um 311,5 Prozent (von 37.004 auf 152.281) seit 1869 ist und im Vergleich nur hinter die Landeshauptstadt (plus 453,6 Prozent von 27.858 auf 154.211) zurückfällt.

Rückgänge in drei Lungauer Gemeinden

Am wenigsten gewachsen ist die Bevölkerung im Lungau, und zwar um gerade einmal 56,2 Prozent.

Der kleine Bezirk ist auch der einzige mit Gemeinden, die seit 1869 Bevölkerungsverluste hinnehmen mussten. Diese sind Thomatal um minus 26,6 Prozent (von 473 auf 347), Ramingstein um minus 15,7 Prozent (von 1.252 auf 1.055) und Muhr um minus 3,8 Prozent (von 522 auf 502).

Tennengau, Pongau und Pinzgau wuchsen dreistellig

Alle anderen Bezirke verzeichneten dreistellige Zuwachsraten: der Tennengau um 223,3 Prozent (von 18.674 auf 60.374), der Pongau um 197,3 Prozent (von 27.105 auf 80.573) und der Pinzgau um 196,4 Prozent (von 29.509 auf 87.462). Landesweit steigerte sich die Einwohnerzahl um 262,5 Prozent von 153.159 auf nun 555.221.