Schutz vor Naturgefahren

21. März 2016
In Dalaas, Klösterle, Lochau und Gaschurn verwirklichen Gemeinden, Land und Bund Projekte, die die Orte vor Naturgefahren schützen sollen. Insgesamt werden 5,7 Millionen Euro investiert.

Dalaaser Gemeindegebiet realisiert. 3,4 Millionen Euro werden im Bereich des Glongtobels sowie beim linksufrigen Zubringer Spitztobel investiert. Drei hintereinander gereihte Absturzbauwerke mit Geschieberetentionsräumen sowie neue Sperren im Spitztobel sollen künftig den Ortsteil Wald besser schützen. Zusätzlich werden bestehende Sporne im Glongtobel saniert.



In Klösterle ist vorgesehen, technische Verbauungen in den Anbruchgebieten der Burtschakopflawinen zu erneuern. Die Verbauungen sind für die Lawinensicherheit von Siedlungen und bedeutenden Infrastruktureinrichtungen der Gemeinde von sehr großer Bedeutung. In Summe werden 1,5 Millionen Euro investiert.



In Lochau wird am Hoferbach ein Geschieberückhalt errichtet. Zudem erfolgt eine Sanierung in Form von Grobsteinschlichtungen im unterliegenden Gerinne. So sollen Verklausungen bei der Brücke der L 11 künftig vermieden werden.



Im Mittelpunkt der geplanten Maßnahmen in Gaschurn steht das Rütlerbächle. Rohrdurchlässe sollen im Zuge der Arbeiten vergrößert werden. Zudem werden mehrere offene Gerinneabschnitte verbreitert, um den gefährdeten Siedlungsraum zu schützen.