Das Projekt „Mahlzeit – Wir kochen für ein gutes Klima“ der Klimaschulen Volksschule Baden-Weikersdorf und BG/BRG Baden Biondekgasse in Niederösterreich wurde zum Österreichischen Klimaschutzpreis Junior 2018 nominiert

Neue Klima- und Energiemodellregionen gesucht

27. August 2018
In der Klima- und Energiestrategie #mission2030 der Bundesregierung sind die CO2-Reduktion und der Ausstieg aus fossilen Rohstoffen entscheidende Eckpfeiler. Genau dort setzt das Förderprogramm „Klima- und Energiemodellregionen“ des Klima- und Energiefonds an: 772 österreichische Gemeinden in 91 Klima- und Energie-Modellregionen arbeiten derzeit an der regionalen Energie- und Mobilitätswende. Sie nutzen regionale und erneuerbare Energiequellen und setzen Energieeffizienzmaßnahmen und nachhaltige Mobilitätskonzepte um.

Seit dem Start des Förderprogramms 2009 bereits mehr als 4100! Zahlreiche Projekte werden auch von den Klimaschulen umgesetzt. „Klimaschulen“ ist ein Programm des Klima- und Energiefonds, an dem sich alle Klima- und Energie-Modellregionen und deren Schulen beteiligen können. Ziel des Programms ist es, Projekte mit den Schülerinnen und Schülern durchzuführen, die das Bewusstsein für die Herausforderungen des Klimawandels schärfen.

Es zielt auf die möglichst intensive und insbesondere auch langfristige Sensibilisierung von SchülerInnen sowie LehrerInnen und DirektorInnen für die nachhaltige Auseinandersetzung mit Klima- und Energiefragen durch die Umsetzung von sogenannten Klimaschulen-Projekten ab.

„Mahlzeit – wir kochen für ein gutes Klima“

Mehr als 100 SchülerInnen der Volksschule Baden-Weikersdorf, des BG und BRG Baden Biondekgasse sowie der HLA Baden haben sich den Österreichischen Klimaschutzpreis Junior 2018 hart erarbeitet. Ganze 14 Teilprojekte haben sie umgesetzt. Eines davon kreiste um die international bekannte Foto-Ausstellung „Was is(s)t die Welt“. 21 Badener Familien stellten das Fotokonzept mit ihren eigenen Wocheneinkäufen nach und setzten sich auf diese Weise mit ihren individuellen Konsumgewohnheiten auseinander.

Die VolksschülerInnen begeisterten sich besonders für die Kochworkshops mit der Flotten Lotte und das Einstudieren und Aufführen des Theaterstücks „um.WELT“. So haben die Großeltern der SchülerInnen  aus ihrer Kindheit erzählt, welche Lebensmittel ihnen damals vor 60 Jahren zur Verfügung standen, wie ihr damaliges Einkaufsverhalten war, welche Bedeutung saisonale und regionale Lebensmittel hatten und wie sie Lebensmittel haltbar machten. Die Jugendlichen führten einen Nachhaltigkeitscheck bei lokalen Lebensmittelerzeugern durch, produzierten einen Film zum Thema „Saisonalität und Regionalität beim Kochen“ sowie ein Kochbuch mit klimafreundlichen Rezepten.

Auch ein Klimaschutzlied entstand. Workshops zu den Themen Einkaufen, erneuerbare Energie, Lebensmittel und Energieeffizienz sowie diverse Exkursionen rundeten die vielfältigen Aktivitäten der SchülerInnen ab. Last but not least luden die jungen KlimaschützerInnen die Badener Bevölkerung ein, Briefe an die Menschen im Jahr 2050 zu schreiben.

Einreichung

Die Einreichung ist ausschließlich online auf www.klimafonds.gv.at möglich und muss vollständig und rechtzeitig bis zum Ende der Einreichfristen erfolgen.

Einreichfristen:

  • Leitprojekte, Neueinreichungen, Weiterführungen: 23. 10.2018, 12:00 Uhr
  • Investitionsprojekte: 28. 2. 2019, 12:00 Uhr