Stadtrundgang Krems KWF 2026
© KOMMUNAL/ Jürg Christandl

Kopfsteinpflaster und Gesprächsstoff: Ein Rundgang durch Stein

Eine Stadtführung, viele Eindrücke und noch mehr Austausch: Warum der Spaziergang durch Stein zu den Highlights des KWF zählte.

Im Rahmen des Kommunalwirtschaftsforums 2026 in Krems stand für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein besonderer Programmpunkt auf dem Plan: eine geführte Entdeckungstour durch den historischen Ortsteil Stein an der Donau. In Gruppen zogen die Dutzenden Gäste durch die engen Gassen und entlang der beeindruckenden Bürgerhäuser – stets begleitet von spannenden Einblicken in die Geschichte eines der ältesten Siedlungsräume der Region.

Ein Ort mit Geschichte

Stein, heute Teil der Stadt Krems, war bereits im Mittelalter ein bedeutender Handelsplatz an der Donau. Die Nähe zum Fluss prägte den Ort über Jahrhunderte hinweg: Salzhandel, Schifffahrt und Weinwirtschaft machten Stein zu einem wirtschaftlichen Knotenpunkt der Wachau, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Besonders ins Auge fallen die prächtigen, oft reich verzierten Bürgerhäuser entlang der Steiner Landstraße. Viele stammen aus der Zeit zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert und erzählen von Wohlstand und Bedeutung der damaligen Handelsfamilien. Auch die Pfarrkirche St. Nikolaus sowie die ehemaligen Salzstadeln zeugen von dieser bewegten Vergangenheit.

Flanieren, Staunen, Austauschen

Die Führung bot nicht nur historische Fakten, sondern auch Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Während man über das Kopfsteinpflaster schlenderte, entwickelte sich zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern schnell eine lebendige Gesprächskultur – ganz im Sinne des KWF.

Die Kombination aus fachlichem Interesse und kulturellem Erlebnis sorgte für eine durchgehend positive Stimmung. Immer wieder blieben die Gruppen stehen, um Details zu diskutieren oder einfach die besondere Atmosphäre von Stein zu genießen.

Ein gemeinsamer Ausklang

Der Rundgang hatte übrigens ein ebenso geselliges Nachspiel. Nach Ende der Führungen kehrten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer spontan und geschlossen in das nächste Lokal ein – zur fachlichen Nachbesprechung, zur „Verarbeitung“ der vielen Eindrücke, und um den Flüssigkeitsverlust während der umfangreichen Tour wieder auszugleichen. 

Schlagwörter