Öffentliche Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind eingeladen, ihre innovativen Projekte einzureichen, die den Weg zu einer effizienten, bürgerorientierten und zukunftsfähigen Verwaltung ebnen.
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Jetzt innovative eGovernment einreichen
Der eGovernment-Wettbewerb, ein Forum für die Digitalisierung und Modernisierung der öffentlichen Verwaltung, feiert sein 25-jähriges Jubiläum und startet in eine neue Runde. Bis zum 17. Mai 2026 können öffentliche Organisationen, Behörden, Sozialversicherungsträger sowie Gesundheitsorganisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihre innovativen Projekte in vier zukunftsweisenden Kategorien einreichen.
Seit einem Vierteljahrhundert gilt der Wettbewerb als Leitformat für die digitale Transformation und Modernisierung der öffentlichen Verwaltung im deutschsprachigen Raum. In einer Zeit, in der die Modernisierung des Staates und die Nachnutzung erfolgreicher Lösungen mehr denn je im Fokus stehen, bietet der Wettbewerb eine ideale Plattform, um innovative Ansätze sichtbar zu machen und den Austausch von Best Practices zu fördern.
Öffentliche Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind eingeladen, ihre innovativen Projekte einzureichen, die den Weg zu einer effizienten, bürgerorientierten und zukunftsfähigen Verwaltung ebnen.
Projekte, die konkrete Verbesserungen schaffen
Der eGovernment-Wettbewerb ist einer der traditionsreichsten Wettbewerbe für Verwaltungsmodernisierung und hat sich als Trendbarometer und Impulsgeber etabliert. Ziel ist es, Projekte sichtbar zu machen, die konkrete Verbesserungen schaffen, und eine Plattform für den Austausch zwischen Verwaltung, Politik, Technologie, Wissenschaft und Wirtschaft zu bieten.
Die vier Kategorien spiegeln die zentralen Zukunftsthemen wider:
- Digitalisierungsschub durch KI und moderne Infrastruktur – Künstliche Intelligenz revolutioniert Verwaltungsprozesse, erfordert aber sichere und leistungsfähige Basisinfrastrukturen.
- Kundenzentrierte Verwaltungsprozesse von Anfang bis Ende (E2E) neu gedacht – Durchgängige digitale Serviceketten sind entscheidend für eine nutzerfreundliche Verwaltung.
- Nachhaltiger Wandel durch Staatsmodernisierung & Verwaltungstransformation – Reformdruck, Fachkräftemangel und neue Arbeitsweisen machen umfassende Modernisierung unverzichtbar.
- Souveränität, Sicherheit und Stabilität digitaler Infrastrukturen – Cyberbedrohungen und geopolitische Risiken verlangen resiliente und vertrauenswürdige digitale Ökosysteme.
Das Thema Nachhaltigkeit, das zuvor als eigenständige Wettbewerbskategorie verankert war, bleibt als Querschnittsthema in allen Kategorien ein zentrales Bewertungskriterium – von energieeffizienter IT bis zu zukunftsfähigen Verwaltungsstrukturen. Damit setzen die Ausrichter wieder ein Signal, die ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung im öffentlichen Sektor zu stärken.