Der Schutzwald in Thurn nach der Wiederaufforstung.

Der grüne Schutzschild vor Naturgefahren

21. Juli 2015
Osttirol ist zu 31 Prozent mit Wald bedeckt, davon sind 79 Prozent steile Schutzwälder. Gut ein Drittel dieser Schutzwälder schützt direkt darunter liegende Häuser und Siedlungsräume oder Verkehrswege.


Neue Förderungen



„Auch in Zukunft muss genügend Geld für den grünen Schutzschild in Osttirol bereitgestellt werden“, betont Landwirtschaftsminister Rupprechter. „Neben den Mitteln aus der Verordnung Ländliche Entwicklung, welche vor allem die kleinflächige Verjüngungseinleitung im Schutzwald und den Wegebau abdecken soll, gibt es ein neues Förderinstrument: In allen Einzugsgebieten von Wildbächen und Lawinen sowie in Schutzwäldern mit direkter Schutzwirkung für Siedlungen und Verkehrswege kommen so genannte Flächenwirtschaftliche Projekte zum Einsatz."



Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler, Minister Andrä Rupprechter, Bürgermeister Reinhold Kollnig und der Leiter der Bezirksforstinspektion Osttirol, Hubert Sint, präsentierten das Schutzwaldmanagement für den Bezirk Lienz am Kammerlanderhof in Thurn.




Diese vom BMLFUW zusammen mit dem Landesforstdienst Tirol entwickelten Projekte basieren auf den neuesten Planungsinstrumenten wie Laserscandaten und die Waldtypisierung Tirol und legen den Schwerpunkt auf Pflege und Aufforstung der Schutzwälder." In Tirol konnten sie in kürzester Zeit erstellt werden und haben eine Laufzeit von 15 Jahren“, so Rupprechter.