Bundeskanzler Christian Stocker im Gespräch mit KOMMUNAL-Chefredakteur Hans Braun und Kommunalverlag-Geschäftsführer Michael Zimper.
Bundeskanzler Christian Stocker im Gespräch mit KOMMUNAL-Chefredakteur Hans Braun und Kommunalverlag-Geschäftsführer Michael Zimper.
© KOMMUNAL/Thomas Max

Politik

Der Bundeskanzler geht auf Sommertour

Bundeskanzler Christian Stocker sucht den direkten Austausch mit den Menschen – und macht dabei auch in den Gemeinden Station. Unter dem Titel „Österreich im Gespräch“ tourt der Regierungschef diesen Sommer durch alle Bundesländer und lädt Bürgerinnen und Bürger ein, ihre Fragen persönlich zu stellen.

Den Auftakt macht eine Reihe von Terminen von Mitte Juli bis Ende August – von Tulln über Innsbruck bis Wien, Graz und Linz. Alle Veranstaltungen beginnen jeweils um 17 Uhr. 

Nähere Infos unter Österreich im Gespräch mit Bundeskanzler Christian Stocker - Bundeskanzleramt Österreich

Ziel der Tour ist es, Politik wieder stärker dorthin zu bringen, wo sie wirkt: vor Ort. „Was die Menschen wirklich beschäftigt, erfährt man nicht im Konferenzsaal, sondern im direkten Gespräch“, betont der Bundeskanzler im Gespräch mit KOMMUNAL. Gerade für Gemeinden sei dieser Austausch zentral – schließlich werde ein Großteil politischer Entscheidungen letztlich auf kommunaler Ebene spürbar. 

Direkter Draht statt politischer Distanz

Stocker unterstreicht, dass ihn seine jahrzehntelange Erfahrung in der Kommunalpolitik bis heute prägt. Die Anliegen der Bürgermeister und Gemeindeverantwortlichen wolle er auch als Bundeskanzler „mitdenken“ – gerade angesichts zunehmender finanzieller Herausforderungen. 

Mit der Gesprächsreihe soll genau dieser Draht gestärkt werden: Bürgerinnen und Bürger können ihre Anliegen direkt adressieren und mit dem Regierungschef diskutieren. Gleichzeitig will die Bundesregierung damit Reformvorhaben greifbarer machen. 2026 sei ein „Jahr der Reformen“, so Stocker – mit konkreten Schritten etwa in den Bereichen Verwaltung, Energie, Bildung und Gesundheit. 

Bewerbung jetzt möglich

Wer teilnehmen möchte, kann sich ab sofort online anmelden. Die Plätze sind allerdings begrenzt: Pro Termin werden rund 200 Personen eingeladen. Die Auswahl erfolgt nach einem repräsentativen Verfahren mit wissenschaftlicher Begleitung, um ein möglichst breites Meinungsspektrum abzubilden. 

👉 Hier geht’s zur Anmeldung:
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Wichtig: Eine Anmeldung garantiert noch keine Teilnahme – ausgewählte Personen werden im Anschluss informiert. 

Die Termine im Überblick

  • 16. Juli in Tulln, Niederösterreich 
  • 23. Juli in Innsbruck, Tirol 
  • 24. Juli in Schwarzenberg, Vorarlberg 
  • 28. Juli in Wien 
  • 4. August in Graz, Steiermark 
  • 6. August in Salzburg Stadt 
  • 11. August in Villach, Kärnten 
  • 21. August in Eisenstadt, Burgenland 
  • 25. August in Linz, Oberösterreich

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