Werner Lehner und Heinz Hofstaetter
Werner Lehner und Heinz Hofstaetter
© Marschik

Optimierungspotentiale für Gemeinden

3. September 2026
Ein typisches Gemeinde-Kreditportfolio in Österreich umfasst laut Heinz Hofstaetter und Werner Lehner von Finance & Risk Consult GmbH (FRC) rund 18 Kredite bei neun Banken mit einer Restschuld von durchschnittlich 6,2 Millionen Euro – verteilt auf Ordner, mit oft veralteten Zinsdaten.

Beim Bürgermeistertag in Bad Aussee zeigten die beiden Finanzierungsberater an einem anonymisierten Beispiel ein Einsparungspotenzial von 171.580 Euro allein durch eine Neubewertung bestehender Kreditverträge, plus 46.018 Euro jährlich an zusätzlicher Liquidität.

Ein zweites Beispiel: Wird eine Finanzierung von 20 auf 30 Jahre gestreckt, kostet das zwar mehr Zinsen – aber deutlich weniger, als eine gleich hohe neue Kreditaufnahme zu tätigen. Weitere Hebel sind die Bündelung mehrerer Kredite zu besseren Konditionen und die richtige Fixzins-Entscheidung: Ein alleiniger Blick auf den kurzfristigen Referenzzinssatz reiche nicht, so Lehner – langfristige Fixzinssätze könnten sich gegenläufig entwickeln. Ihr Angebot an die Gemeinden: eine kostenlose Erstanalyse des eigenen Kreditportfolios, um das tatsächliche Einsparungspotenzial überhaupt erst sichtbar zu machen.

Berichte, Fotos und Videostreams zum 3. Bürgermeisterinnen- und Bürgermeistertag gibt es unter gemeindebund.at/termine/burgermeistertag.

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