Rückhaltebecken Fahrafeld
Der Sieg in der Kategorie „Hochwasser/Starkregen“ ging an das Projekt „Rückhaltebecken Fahrafeld“ im Triestingtal.
© Triesting Wasserverband via Drohne Media

Österreichs beste Klimawandelanpassungsprojekte

19. März 2026
Der Staatspreises „CliA“ wurde heuer zum zweiten Mal verliehen. Der Name „CliA“ steht für „Climate Adaptation“ und soll das Kernanliegen des Preises verdeutlichen: die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels. Vorrangiges Ziel ist es, Menschenleben zu schützen, die biologische Vielfalt zu erhalten, die Widerstandsfähigkeit zu stärken und hohe Kosten zu vermeiden.

Zu den diesjährigen Gewinnern zählten konkrete Maßnahmen gegen Hochwasser und Hitze, betriebliche Strategien und auch innovative Forschungsprojekte aus Niederösterreich, der Steiermark, Oberösterreich, Salzburg, Wien und Vorarlberg. Der Staatspreis wird vom Umwelt- und Klimaministerium (BMLUK) in Kooperation mit dem Klima- und Energiefonds verliehen, vom Umweltbundesamt fachlich begleitet und von der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative unterstützt.

Die Gewinner-Projekte 2026

Der Staatspreis für Klimawandelanpassung wurde in den Kategorien „Hochwasser/Starkregen“, „Hitze/Trockenheit“, „Klimawandelanpassung in Unternehmen“ und „Forschung/Innovative Tools & Methoden“ verliehen. 

Die ausgezeichneten Projekte verdeutlichen, dass Klimawandelanpassung Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft gleichermaßen betrifft und sowohl in der Praxis vor Ort als auch in der Entwicklung neuer und innovativer Methoden und Lösungen passiert.

Kategorie 1 – Hochwasser/Starkregen

  • Platz 1: Rückhaltebecken Fahrafeld – Hochwasserschutz, Naturraum und Lebensqualität im Triestingtal“ (NÖ)
  • Platz 2: „Aus der Vergangenheit lernen, Ebensees Zukunft schützen – Hochwasserschutz als Gemeindekonzept“ (OÖ)
  • Platz 3: „SAVE Port of Linz – Hochwasserschutz progressiv & resilient gedacht“ (OÖ)

Kategorie 2 – Hitze/Trockenheit

  • Platz 1: „WIWA Retzer Land – Wasserkreisläufe stärken, um der Trockenheit zu begegnen“ (NÖ)
  • Platz 2: „Neugestaltung der Praterstraße – Grün, kühl und lebenswert mitten in Wien“ (W)
  • Platz 3: „Die grüne Wand in Feldkirch – Klimawandelanpassung sichtbar gemacht“ (Vbg.)

Kategorie 3 – Klimawandelanpassung in Unternehmen

  • Platz 1: „Uniklinikum Graz: Dachbegrünung mit System – Gesundheit und Wohlbefinden im Spital“ (Stmk.)
  • Platz 2: „Artenhof: Klimawandelanpassung am Bauernhof – Wasser speichern, Biodiversität fördern, Betrieb sichern“ (OÖ)
  • Platz 3: „BILLA AG: Filialbegrünung – Klimawandelanpassung und Artenschutz im Lebensmitteleinzelhandel“ (NÖ)

Kategorie 4 - Forschung/Innovative Tools & Methoden

  • Platz 1: „Agri-Photovoltaik – Klimaresiliente Obstkulturen und erneuerbare Energieproduktion“ (Stmk.)
  • Platz 2: „AMAS - Austrian Multi-hazard Advice Service – Frühwarn- und Koordinationssystem zur Stärkung der Resilienz gegenüber multiplen Naturgefahren“ (Sbg.)
  • Platz 3: „Urban Heat Equality – Naturbasierte Lösungen gegen urbane Hitze – mit Blick auf soziale Gerechtigkeit“ (W)

Weitere Informationen zu den Siegerprojekten: 

https://staatspreis-anpassung.at/ausgezeichnete-projekte-2026/ 

Die drei Erstplatzierten erhalten jeweils Geldpreise. Platz 1: 5.000 Euro; Platz 2 3.000 Euro; Platz 1.000 Euro. Die Platzierung der Projekte ergab sich zu jeweils 50 Prozent aus dem Ergebnis des Online-Votings, bei dem heuer 4000 Stimmen abgegeben wurden und der Bewertung durch die Fachjury. Für die Kategorie „Forschung“ erfolgte keine Online-Stimmabgabe. 

Schlagwörter