Der Glücksableiter“ in Moosburg
Der Glücksableiter“ in Moosburg steht im Mittelpunkt des sogenannten „Glücksparcours“.
© Sandra_Matanovic

Der „Eiffelturm zum Glück“

„Glücksableiter“ in Moosburg eingeweiht

3. April 2025
Seit rund vier Jahren dreht sich in der Gemeinde Moosburg alles rund um das geglückte Leben. Den Augenblick genießen, Glück empfinden und Zeit nehmen stehen im Mittelpunkt der Initiative von der Marktgemeinde Moosburg und dem Verein „zumglueck.jetzt – Initiativen zur Veredelung der Zeit“.

Nach gemeinsamem gründlichem Grübeln, akribischem Planen und beherzten Entscheidungen wird eine nachhaltige Infrastruktur für die Seele Schritt für Schritt sichtbar und erlebbar gemacht. Im Mittelpunkt steht der sogenannte Glücksparcours, der jetzt nach dem „Weg der Stille“, der „Galerie der Gedanken“ und dem „Paradiesgarten“ mit dem so genannten Glücksableiter seinen fulminanten Glücksparcours-Kulminationspunkt erhalten hat.

Der und die „Glücksableiter“ (nie war gendern einfacher) in Moosburg ist so etwas wie der Eiffelturm zum Glück, die definitive Visitenkarte für das, was in den vergangenen Jahren in Österreichs erster Glücksgemeinde entstanden ist.

In 14 Metern Höhe (2x7 = doppelte Glückszahl) schüttet Fortuna, die Glücks- und Schicksalsgöttin der römischen Mythologie, ihr Füllhorn aus. Wer „zur rechten Zeit“ am Fuße der Leiter steht, den beschenken Fortuna und Kairos, die Glücksgöttin und der Gott des rechten Augenblicks, mit ihren Gaben aus der „Wolke Sieben“, unter der sie stehen. Akustisch werden sie mit der vom Musiker Edgar Unterkirchner komponierten Moosburger Glückssymphonie bezaubert. Die rubinrote Farbe der Leiter signalisiert die Leidenschaft und das Herzblut, ohne die „erfülltes Leben“ und „Veredelung der Zeit“ nicht möglich sind.   

Das Projekt wurde federführend von Lehrlingen der beiden Kärntner Holzbau-Firmen Weissenseer und Theurl umgesetzt. Für ihr eigenständiges, engagiertes Tun gebührt ihnen ein besonderes Danke. Es zeigt uns, dass „Lehre mit Karriere“ ein Sprungbrett für geglücktes Leben sein kann. Unterstützt wurden die Lehrlinge von erfahrenen Expertinnen und Experten aus Kunst und Gestaltung, Planung und Bauwirtschaft. Das Gesamtprojekt war eine Teamarbeit, sie zeigt, mit welcher Begeisterung und Freude am Leben ein uneigennütziges und sinnstiftendes Ziel gemeinsam verfolgt werden kann.