Die Stoakogler und die „Almenland Hohenheiten“ umrahmten die Vertragsunterzeichnung mit Energie Steiermark-Vorstandsdirektor Martin Graf, Landesrat Johann Seitinger, Vorstandssprecher Christian Purrer, Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer und Obmann Bgm. Erwin Gruber.
Foto: Energie Steiermark

Eine Region wird CO2-frei

22. August 2016
Die 1995 gegründete Almo-Region – sie gilt als „Erste Slow Region der Welt“ – soll in den kommenden Jahren zur Gänze frei von CO2-Emissionen werden. Das wurde durch die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages von Naturpark Almenland und Energie Steiermark festgelegt. Mit dabei sind sechs Gemeinden und 15 Organisationen.





Der Energieverbrauch für die insgesamt 14.000 Bewohner der Region soll durch Einsparungsmaßnahmen und Umrüstungen massiv gesenkt werden. Umrüstungen der Beleuchtung auf moderne LED-Technologie ist dabei ebenso im Fokus wie die gezielte Beratung von Landwirten und Unternehmen, wie man Strom sparen kann. „Gleichzeitig wollen wir aber die Erzeugung Erneuerbarer Energie direkt vor Ort ankurbeln“, so Energie-Steiermark-Vorstandssprecher Christian Purrer. Privatpersonen aber auch Gemeinden und Betriebe werden bei der Errichtung von Sonnenstrom-, Windkraft- und Kleinwasser-Kraftwerken beraten und gefördert.

Neue Ladestationen werden errichtet



„Auch das Umdenken in der Mobilität wird dabei eine entscheidende Rolle spielen“, so Vorstandsdirektor Martin Graf, „eine Vernetzung des touristischen Angebots von Pensionen und Hotels mit E-Bikes und E-Autos steigert die Anziehungskraft für Gäste, für die Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema ist. So werden wir in der Region in den kommenden drei Jahren zusätzlich zu den zwei bestehenden E-Tankstellen insgesamt mehr als sechs Strom-Ladestationen errichten“.



Die Gemeinden Breitenau am Hochlantsch, Fladnitz an der Teichalm, Gasen, St. Kathrein am Offenegg, Passail und Pernegg an der Mur ziehen dabei alle an einem Strang, wie Obmann Bürgermeister Erwin Gruber betont: „Der Naturpark Almenland gilt europaweit als Best-Practice-Beispiel in der Regionalentwicklung und hat seit Jahrzehnten u.a. durch LEADER einen regionalen und wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Durch große Partner wie Energie Steiermark ist es möglich, sich in Themenbereichen wie z. B. der Erneuerbaren Energie weiter zu entwickeln und so etwas für den Klimaschutz beizutragen. So kann der Naturpark Almenland auch noch in vielen Jahren seine landschaftliche Schönheit, seine Bodenständigkeit und seine Redlichkeit allen Menschen anbieten.“