Menschen räumen nach Hochwasser auf
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AMS NÖ und Land finanzieren Entlohnung für Hilfskräfte in Gemeinden

11. Oktober 2024
Das Arbeitsmarktservice (AMS) NÖ und das Land bieten den vom Hochwasser getroffenen niederösterreichischen Gemeinden Hilfe an. Ab sofort können Gemeinden der Bezirke St. Pölten, Tulln, Melk, Krems und Korneuburg auch mit Unterstützung durch Jobsuchende bei den Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten rechnen. Jobsuchende, die sich melden, um die Hilfskräfte vor Ort zu unterstützen, werden vom AMS und dem Land NÖ entlohnt. Für die betroffenen Gemeinden fallen keine Kosten für diese Unterstützung an.

Die Geschäftsstellen des AMS, die im Einzugsgebiet des Hochwassers liegen, informieren bereits arbeitslose Kundinnen und Kunden über die Aktion bzw. nehmen freiwillige Meldungen entgegen. Die „Menschen und Arbeit GmbH“ sondiert den Bedarf der betroffenen Gemeinden. Die Eckdaten der Aktion:

  • Laufzeit ab sofort bis Jahresende 2024
  • Das AMS NÖ hat passende arbeitslose Kund:innen der Bezirke St. Pölten, Tulln, Krems, Melk und Korneuburg bereits eingeladen, sich zu beteiligen.
  • Jobsuchende aus anderen nö. Regionen können gerne mitmachen, wenn sie mobil sind und selbständig in die Einsatzgebiete kommen können.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden mindestens ein Monat bis maximal Jahresende 2024 bei der „Menschen und Arbeit GmbH“ angestellt und im Rahmen gemeinnütziger Arbeitskräfteüberlassung in den Gemeinden eingesetzt. Die Entlohnung entspricht dem Gemeinde-Vertragsbediensteten-Gesetz.
  • Die Menschen und Arbeit GmbH nimmt mit den vom Hochwasser betroffenen Gemeinden Kontakt auf, sondiert den Bedarf und koordiniert die Einsätze.
  • Die anfallenden Lohnkosten werden von AMS NÖ und Land zu je 50 % gefördert. Die Gemeinden müssen keinen finanziellen Beitrag leisten.

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