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Das Kärntner Landesstraßennetz umfasst an die 2.800 Kilometer Straßen, 1.970 Brücken sowie rund 3.130 Stützbauwerke.
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46 Millionen Euro für Straßen, Brücken und Radwege

10. Februar 2026
Kärntens Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber hat das Straßenbauprogramm für 2026 vorgestellt. Vorgesehen sind Ausgaben von rund 46 Millionen Euro für Instandhaltung, Sanierung und Ausbau von Straßen, Brücken und Radwegen.

Das Landesstraßennetz umfasst rund 2.800 Kilometer Straßen, 1.970 Brücken und etwa 3.130 Stützbauwerke. Für 2026 sind rund 220 Bau- und Planungsprojekte in 70 Gemeinden geplant. Knapp ein Drittel der Projekte hat ein Auftragsvolumen von mehr als 100.000 Euro. Laut Gruber enthält das Programm Vorhaben aus allen Regionen.

Die Maßnahmen reichen von umfassenden Brückensanierungen über Neubauten bis zu Kreuzungsumbauten und kleineren Ausbesserungen. Zu den größten Projekten zählen die weitere Generalsanierung der B106 Mölltalstraße, die Umlegung der L59 Föderlacher Straße mit einer Eisenbahnunterführung sowie die Sanierung der Möll-Brücke Stampfen an der B107 und der Mösslerbrücke an der B99 Katschberg Straße.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau des überregionalen Radwegs R9 durch die Lieserschlucht. Zudem wird die Sanierung des R1 Drauradwegs gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden fortgesetzt. Auch 2026 sollen dort weitere stark beschädigte Abschnitte erneuert werden.

Mit einer sogenannten „Frühjahrsoffensive“ soll ein früher Baustart ermöglicht werden, sobald es die Witterung zulässt. Für die erste Jahreshälfte sind rund 40 Baumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von etwa 18 Millionen Euro bereits ausgeschrieben oder in Ausschreibung.

Wiederverwertung von Altasphalt

Das Land setzt außerdem auf technische Neuerungen. Dazu gehört die Wiederverwertung von Altasphalt durch das Recycling von Bitumen und Schotter. Eine neue digitale Datenplattform soll die Planung und Abwicklung der Bauprojekte verbessern. Kleinere Bau- und Sanierungsmaßnahmen sollen, wenn möglich, weiterhin von den örtlichen Straßenmeistereien selbst umgesetzt werden.

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