Der Fuhrpark in Gemeinden

Wie sieht der ideale Fuhrpark einer Gemeinde aus?

In den österreichischen Gemeinden stehen Fuhrparks häufig im Zusammenhang mit Klimaschutz, Elektromobilität, Verkehr, Veranstaltungen und wirtschaftlichen Interessen. Gemeindefuhrparks leisten einen unverzichtbaren Beitrag, um die Wege und Straßen das ganze Jahr über fahrtauglich zu halten. Doch worauf kommt es bei einem guten Fuhrpark eigentlich an?

Was zeichnet einen Gemeindefuhrpark in Österreich aus?

Die Gemeinden in den österreichischen Bundesländern benötigen zur Instandhaltung der Verkehrsinfrastruktur verschiedenste Fahrzeuge. Dazu gesellen sich diverse Fahrzeugteile, die sich je nach Bedarf an- und abmontieren lassen. Die Anzahl der vorhandenen Fahrzeuge, Geräte und Maschinenteile ist stark davon abhängig, wie oft diese letztendlich zum Einsatz kommen.

In Hinblick auf den Winterdienst hat ein Gemeindefuhrpark Salzburg und ein Gemeindefuhrpark Tirol ungefähr denselben Fahrzeugbestand. Die Gemeinden in den Bundesländern orientieren sich vorrangig daran, so nachhaltig, energieeffizient und kostengünstig wie möglich zu arbeiten und zu gestalten.

Die österreichischen Bürgermeister sind daher gut beraten, in puncto Gemeindefuhrpark-Bestand genau darauf zu achten, welche neuen sowie ökonomisch und ökologisch günstigen Objekte für die Fahrzeugflotte anzuschaffen sind und auf welche alten Fuhrparkbestände zukünftig verzichtet werden kann.

Ein Gemeindefuhrpark bedeutet Verantwortung

In Bezug auf Gemeindefuhrparks tragen Bürgermeister eine große Verantwortung. Bei Neuanschaffungen gilt es deshalb, Fahrzeuge mit neuen, alternativen Antriebstechnologien zu kaufen. Verbrauchsarme Fahrzeuge sind umweltfreundlich und bieten den Bürgermeistern in Österreich eine optimale Gelegenheit, um Einsparungen im Gemeindefuhrpark zu eruieren und in die Tat umzusetzen.

Es werden diesbezüglich insbesondere der Treibstoffverbrauch, die gefahrenen Wegstrecken oder auch die Anzahl der Fahrzeuge im Fuhrpark überprüft. Hierbei finden digitalaffine Bürgermeister reichlich Unterstützung, etwa was die Administration, die Kontrolle und die Planung von angehenden Projekten anbelangt.

Der Fahrzeugflotte in österreichischen Gemeindefuhrparks

Egal ob ein Gemeindefuhrpark Tirol oder ein Gemeindefuhrpark Burgenland: Er besteht stets aus leistungsstarken Geräten und Maschinen. Nur mithilfe von bestens ausgerüsteten Fahrzeugen, die allesamt dem heutigen Standard entsprechen, können die jeweiligen Arbeiten schnell, präzise, sicher und ordnungsgemäß durchgeführt werden. In den allermeisten größeren Gemeinden in Österreich sind folgende moderne Maschinen und Traktoren bei Bedarf schnell vor Ort:

  • Radlader,
  • Erdbauwalzen,
  • mobile Bagger,
  • Asphaltschneider,
  • Kompressoren,
  • hydraulische Schremmhammer,
  • Traktoren, Anhänger und Baumaschinen.

Bei den Traktoren dominieren unterschiedliche Marken wie Fendt. Zu den häufig eingesetzten Baumaschinen zählen Radlader, Walzen und Raupenfahrzeuge. Fürs effiziente Arbeiten sind Seiten-Kipper sowie Krane und Tieflader unverzichtbare Fuhrparkgeräte.

Für diverse Arbeiten braucht es Böschungsmulcher, Kehrmaschinen, Astsägen, Schneefräsen, Salzstreuer und Schneepflüge. Raupenbagger ermöglichen ebenso ein schnelles und effizientes Arbeiten wie Radbagger und Kettenbagger. Ein Gemeindefuhrpark Tirol sollte ebenso wie ein Gemeindefuhrpark Niederösterreich über folgende Anbaugeräte verfügen:

  • Reißzahn
  • Anbaustampfer für Bagger
  • Stein- und Sortiergreifer
  • Stockfräse
  • Schremmhammer mit Schlagaufsatz
  • Palettengabel
  • Anbauverdichter

Außerdem können bei der Bestandsaufnahme eines Gemeindefuhrparks folgende Objekte in Erscheinung treten:

  • Händischer Streuwalzwagen
  • Trommelsiebanlage zum Humussieben
  • Deckenschalung
  • Asphaltrüttelplatte
  • Absturzsicherungsmaterial
  • Brechanlage zum Brechen und Sieben von Beton, Asphalt und Schotter
  • Verkehrsschilder

Was unterscheidet Gemeindefuhrparks in den österreichischen Bundesländern?

Die Ausstattung eines österreichischen Gemeindefuhrparks ist allen voran auf das pragmatische Handeln und Wirtschaften der betreffenden Kommune fokussiert. Aus diesem Grunde fallen die Unterschiede innerhalb der Gemeindefuhrparks in den neun Bundesländern Österreichs nur in geringem Maße aus. Da sich die klimatischen Verhältnisse von Nord bis Süd und von West nach Ost nicht maßgeblich unterscheiden, sind auch die gewöhnlichen Anforderungen an einen gut funktionierenden Fuhrpark einer Gemeinde auf österreichischem Boden mehr oder weniger dieselben.

Das Ziel bei der Leitung eines Gemeindefuhrparks sollte primär sein, bei Bedarf all jene Fahrzeuge, Geräte und Maschinen auffahren lassen zu können, um ein entstandenes Problem – etwa auf den Straßen der Gemeinde – lösen zu können. Dazu liefert ein Fuhrpark alle gewünschten Werkstoffe und kümmert sich zudem um die Entsorgung und um den Abtransport der Aushubmaterialien. Die Bürgermeister von Österreich müssen dafür sorgen, dass alle genutzten Fahrzeuge sowie alle Transport-Fahrzeuge den vorgeschriebenen Sicherheitsnormen entsprechen.

Der Fuhrpark einer österreichischen Gemeinde kann nur dann als ideal definiert werden, wenn die Fahrzeuge und Hilfswerkzeuge der Flotte imstande sind, alle anfallenden Arbeiten an und entlang den Verkehrswegen binnen kurzer Zeit zu erledigen. Doch bedarf die Erfüllung der Aufgaben einer kommunalen Fahrzeugflotte auch einer adäquaten Führung. In erster Linie sind die Bürgermeister dafür verantwortlich, dass das Management eines Gemeindefuhrparks lösungsorientiert und zeitgemäß funktioniert.

Effizientes Management und Aufgaben einer kommunalen Fahrzeugflotte

Schnell agieren zu können ist ein maßgebliches Kennzeichen dafür, ob ein Gemeindefuhrpark wirklich den an ihn gestellten Anforderungen gerecht wird oder nicht. Die Aufgaben eines Fuhrparkmanagers und eines Fuhrparkleiters liegen darin, den Fuhrpark der Gemeinde professionell und effizient zu verwalten und zu führen. Die dabei notwendigen Prozesse sollten fortgehend optimiert werden.

Zudem gilt es, die Projekte eines Fuhrparks vorausschauend zu planen und einen reibungslosen Betriebsablauf zu gewährleisten. Die Fahrbereitschaft, der Einsatz von E-Fahrzeugen sowie die optimale Fahrzeugauslastung sind wesentliche Eckpfeiler beim effizienten Management eines Gemeindefuhrparks. Dabei spielt natürlich auch der Kostenfaktor eine wesentliche Rolle. 

Die rechtlichen Grundlagen sind für einen Fuhrparkmanager eminent wichtig. Hierbei sollte von den Bürgermeistern in den Gemeinden Österreichs die Komplexität der Aufgabenabwicklung sowie die damit verknüpften rechtlichen Regelungen nicht unterschätzt werden. Zur Unterstützung können Bürgermeister Praxishandbücher im Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement zu Rate ziehen.

Das Rückgrat eines gut funktionierenden Gemeindefuhrparks

Die effiziente Steuerung und Nutzung einer Fahrzeugflotte sowie die genaue Disposition von Geräten und Maschinen mithilfe von optimal ausgebildeten Gemeindearbeitern sind das Rückgrat eines gut funktionierenden Gemeindefuhrparks in Österreich. Für das effiziente Management eines Fuhrparks können die Bürgermeister in allen neun Bundesländern von folgenden Funktionen an den unterschiedlichsten Geräten profitieren:

  • Routenverfolgung
  • zeitnahe und digitale Dokumentenübermittlung
  • rechtsicheres und finanzkonformes elektronisches Fahrtenbuch
  • Live-Tracking
  • Kommunikation mit den Lenkern von Fahrzeugen
  • Prävention von Diebstahl
  • Fahrzeuge und die zielgerichtete Steuerung

Auf diese Weise können Bürgermeister beim Betrieb des Fuhrparks der Gemeinde erheblich mehr Effizienz und deutlich mehr Sicherheit gewähren. Zahlreiche automatische Funktionen können den Verantwortlichen im Gemeindefuhrpark dabei helfen, die laufenden Kosten im Auge zu behalten.

Durch die digitale Unterstützung können Steuergelder effizienter eingesetzt werden. Mit Lösungsvarianten im Fuhrparkmanagement können Use Cases optimal umgesetzt werden. Moderne Lösungen optimieren nicht nur die Prozesse, sie steigern zudem die Lebensqualität der Bürger. Gleichzeitig wird auf eine angestrebte Kostenreduktion hingearbeitet.

Abschließende Gedanken zum Thema Gemeindefuhrpark

Ein Gemeindefuhrpark sollte sowohl eine gewisse Ästhetik an den Tag legen als auch einwandfrei und kostengünstig geführt werden. Innovative Ideen und wissenschaftliche Errungenschaften erleichtern den Bürgermeistern in den österreichischen Gemeinden das Verwalten und die Organisation der gemeindegeführten Fuhrparks. Sicherheit und Pflichterfüllung sind dabei zentrale Aspekte.

Erfolgreiche Maßnahmen (Best-Practice) bezüglich des Gemeindefuhrparks hinsichtlich Mobilität, nachhaltiges Einkaufen und Energieeffizienz dienen dem Gemeindewohl. Es obliegt hierbei den Bürgermeistern, die entsprechende Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Die Bewusstseinsbildung der Gemeindemitglieder fruchtet insbesondere bei brandaktuellen Themen wie Mobilität, Bodenschutz, Raumplanung und der Einsatz von erneuerbaren Energien wie zum Beispiel Wind, Wasser, Solarthermie, Photovoltaik, Biogas oder Biomasse.