Die Standortnummer setzt sich aus der Gemeindenummer und der jeweiligen Wegweisernummer der Gemeinde zusammen.
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Wander-Wegweiser können auch Leben retten
Auf den Wegweisern entlang der Vorarlberger Wanderwege steht am unteren Rand eine Nummer. Kaum jemand kennt ihre Bedeutung. Im Notfall kann sie jedoch entscheidend sein.
Wer in Vorarlberg wandert, kennt die typischen Wegweiser. Sie zeigen, wohin der Weg führt, welche Ziele erreichbar sind und wie lange die Wanderung voraussichtlich dauert. Die Nummern am unteren Rand der Tafeln haben aber noch eine weitere Aufgabe. „Vorarlberg verfügt über ein sehr umfangreiches und verlässlich dokumentiertes Wanderwegenetz. Dieses dient einerseits der Orientierung und erhöht zudem die Sicherheit auf unseren Wanderwegen“, sagt Landesrat Marco Tittler.
Jeder Standort ist genau erfasst
Jeder Wegweiser ist im V-Atlas verortet. Das ist das geographische Informationssystem des Landes. Zu jedem Wegweiser gibt es ein eigenes Standortblatt. Darin sind alle wichtigen Informationen zum Standort festgehalten. Dazu gehören die angegebenen Ziele, die Gehzeiten, die Ausführung der Schilder und die Richtung, in die sie montiert sind.
So ist die Nummer aufgebaut
Eine besondere Bedeutung hat die Standortnummer. Sie befindet sich auf jedem Wegweiser im unteren Bereich neben der Befestigung. Die Nummer setzt sich aus zwei Teilen zusammen: der Gemeindenummer und der Nummer des Wegweisers innerhalb der Gemeinde. Ein Beispiel: Die Gemeinde Fraxern hat die Nummer 28. Ein Wegweiser dort trägt die Nummer 06. Die vollständige Standortnummer lautet somit 28.06.
Schnelle Hilfe im Ernstfall
„Die Standortnummern sind ein kleines, aber wichtiges Detail unseres Wanderwegenetzes. Den wenigsten ist jedoch die Bedeutung und Funktion bekannt. Im Ernstfall können sie jedoch helfen, dass Einsatzkräfte einen Unfallort rasch und eindeutig finden und damit wertvolle Zeit sparen und sogar Leben retten“, betont Tittler.
Die Standortnummern stehen auf den Standortblättern, auf den Tafeln vor Ort und im V-Atlas. Außerdem sind sie bei den Rettungs- und Feuerwehrstellen zentral hinterlegt.