Das Das Heidenreichsteiner Moor
Foto: Naturparke NÖ/POV

Schutzgebietsbetreuung im Aufbau

2. Februar 2016
Um Naturschutzgebiete dauerhaft zu erhalten, sind Kontrolle und Pflege wichtig. Dies gelingt nur durch die enge Vernetzung und umfassende Information aller beteiligten Organisationen und Personen. In Niederösterreich wird für diese Aufgabe ein Schutzgebietsnetzwerk durch die Energie- und Umweltagentur NÖ aufgebaut.


Energie- und Umweltagentur NÖ ist die erste Anlaufstelle



In jeder niederösterreichischen Hauptregion wird in den Regionalbüros der Energie- und Umweltagentur NÖ eine Schnittstelle zur Koordinierung und Unterstützung aller Initiativen und Organisationen rund um das Thema „Schutzgebiete“ etabliert. In jeder Region gibt es damit eine Ansprechperson, die eine koordinierende Rolle einnimmt und zum Erhalt der bestehenden Schutzgebiete beitragen wird.

Enge Kooperation als Erfolgsfaktor



„Wichtig für Schutz, Erhalt und Verbesserung von Schutzgebieten ist die regelmäßige Beobachtung der Flächen, kontinuierliche Gespräche mit Grundeigentümern, Expertinnen und Experten und Naturschutzorganisationen sowie die nachhaltige Bewirtschaftung und Pflege der Flächen. Dazu braucht es die Vernetzung von Grundeigentümern, Behörden und der Bevölkerung.



Ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit war die Pflegewoche in den Hundsheimer Bergen“, erklärt Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ. Um die wertvollen Trockenrasen im Natura 2000-Gebiet zu erhalten, fanden in Zusammenarbeit von Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu), dem Naturschutzbund NÖ und drei Gemeinden mehrere Pflegeeinsätze statt. Rund 100 freiwillige Helferinnen und Helfer entfernten die aufkommenden Sträucher aus den wertvollen Wiesenflächen.



Der Start der ersten regionalen Netzwerke erfolgte im Weinviertel (2013) und im Waldviertel (2014). Im Herbst 2015 fanden auch die Startworkshops im Mostviertel, Industrieviertel und der Region NÖ-Mitte statt.