Die Mobilitätsmanager haben sowohl überregionale Mobilitätsangebote als auch die regionalen Mobilitätsbedürfnisse im Blick.
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Regionales Mobilitätsmanagement nimmt konkrete Formen an

16. Februar 2021
Im Jahr 2018 begann das regionale Mobilitätsmanagement in Oberösterreich als Pilotprojekt. Seither kommen regionale Mobilitätsmanager zum Einsatz. Nun nimmt das Projekt konkretere Formen und Strukturen an.

Die regionalen Mobilitätsmanager sollen erste Ansprechpartner bei der Planung und Ausgestaltung von Mobilitätskonzepten sein. Sie verfügen über Erfahrung, unterstützen bei der Planung und beraten hinsichtlich von Förderungsmöglichkeiten.

Die Regionen Innviertel-Hausruck, Mühlviertel und Vöcklabruck-Gmunden werden von je einem regionalen Mobilitätsmanager betreut. Nachdem auch der oberösterreichische Zentralraum vor großen Herausforderungen steht, unterstützt hier seit November 2019 ein eigener Zentralraummanager die Region und koordiniert die Umsetzung des Mobilitätsleitbildes Region Linz. 

Was machen die regionalen Mobilitätsmanager?

Die Tätigkeitsfelder eines regionalen Mobilitätsmanagers umfassen unter anderem:

•    Die Beratung und Prozessbegleitung der Region und der Gemeinden in Mobilitätsfragen
•    Die Entwicklung kommunaler und interkommunaler Mobilitätsprojekte und -konzepte im Bereich der „Sanften Mobilität“ 
•    Die Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung der Nahmobilität 
•    Die Beratung bei Förderprogrammen und Fördermöglichkeiten. 
 
Die Finanzierung des regionalen Mobilitätsmanagements wird in Form einer Förderung abgewickelt, die vom Infrastrukturressort des Landes übernommen wird. Für das Geschäftsjahr 2021 werden rund 471.000 Euro in die Mobilitätsförderung des regionalen Raumes investiert. 
 
„Das mittelfristige Ziel ist es, die Strukturen weiter auszubauen, um eine flächendeckende Beratungsleistungen gewährleisten zu können. Die Mobilitätsmanager haben sowohl überregionale Mobilitätsangebote als auch die regionalen Mobilitätsbedürfnisse im Blick. Wenn gemeindeübergreifende Mobilitätskonzepte mit jenen des Landes vernetzt werden, entsteht eine Win-Win-Situation und alle profitieren“, erläutert Landesrat Günther Steinkellner .