Präsentierten die Erfahrungswerte aus einem halben Jahr Schulsozialarbeit in Kufstein und Wörgl: Stadträtin Brigitta Klein, Schulsozialarbeiter Michael Just, Landesrätin Christine Baur, Schulsozialarbeiterin Anita Gmeiner, Pflichtschulinspektorin Margarethe Egger und Klaus Ritzer vom Verein komm!unity.
Foto: Land Tirol

Sozialarbeit im Lebensraum Schule

18. März 2016
Die Schulsozialarbeit ist eine Drehscheibe von Schülern, Lehrern und Erziehungsberechtigten. Ziel ist es, junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern und das gesamte Schulklima zu verbessern. Im September 2015 wurde das Projekt „SchuSo – offen, freiwillig & vertraulich“ nach Imst, Jenbach, Innsbruck, Lienz und Nussdorf-Debant auch auf die jeweils beiden Neuen Mittelschulen in Wörgl und Kufstein ausgeweitet. Nun zog man eine erste Bilanz.


Konfliktmoderation und Konfliktlösung häufigste Beratungsthemen



Seit September 2015 haben bisher 30 Prozent der Schülerin Kufstein und 37 Prozent der Schüler in Wörgl die Beratungsangebote der Schulsozialarbeit in Anspruch genommen. „Zu den häufigsten Themen sowohl in Kufstein als auch in Wörgl zählen Konfliktmoderation und Konfliktlösungsstrategien“, berichten Anita Gmeiner, Schulsozialarbeiterin in Wörgl und Michael Just, Schulsozialarbeiter in Kufstein. Weitere wichtige Anliegen sind familiäre Konflikte bzw. Probleme, Freundschaften, das Verhalten in der Schule, Liebe, Partnerschaft und Sexualität sowie Mobbing.

Finanziert von Land und Schulerhalter-Gemeinden



Finanziert wird die Schulsozialarbeit vom Land Tirol und den jeweiligen Gemeinden als Schulerhalter in einem Schlüssel von 65 Prozent bzw. 35 Prozent. Die Trägerschaft über die Tiroler Schulsozialarbeit liegt bei der Tiroler Kinderschutz GmbH. Weite Säulen in der Region sind die Tiroler Kinderschutzzentren sowie Turntable Kufstein, eine Kriseneinrichtung für Kinder und Jugendliche.