Landeshauptmann Mario Kunasek mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Tourismusgipfel.
Landeshauptmann Mario Kunasek mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Tourismusgipfel.
© Land Steiermark/Luef light

Politik und Wirtschaft berieten über die Zukunft des Tourismus

15. September 2026
Der steirische Landeshauptmann Mario Kunasek lud zu einem Tourismusgipfel in die Grazer SkyBar . Vertreterinnen und Vertreter der Tourismusverbände, der Wirtschaftskammer, der Hotellerie und Gastronomie, der Österreichischen Hotelvereinigung, von „Urlaub am Bauernhof“, der alpinen Vereine sowie des Flughafens Graz kamen zusammen und berieten über aktuelle Entwicklungen und die Zukunft des Tourismusstandortes Steiermark.

Im Mittelpunkt standen die Qualität und Investitionen in der Hotellerie, die Wertschöpfung und Beschäftigung durch den Tourismus, der starke Heimmarkt Österreich, Chancen durch Internationalisierung, die Digitalisierung samt Künstlicher Intelligenz sowie die Zusammenarbeit zwischen Tourismus, Wirtschaft, Hotellerie, Gastronomie, Natur, Landwirtschaft und Mobilität.

Wirtschaftskammer-Spartenobmann Hans Spreitzhofer betonte die Bedeutung der Branche für die Wirtschaft: „Der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor für die Steiermark. Unsere Betriebe schaffen Arbeitsplätze, sichern regionale Wertschöpfung und prägen die Qualität unseres Tourismusangebotes.“ Er verwies auf die gute Zusammenarbeit mit dem Land und der STG sowie auf Förderungen für Gastronomie und Hotellerie, die Investitionsanreize schaffen.

Sylvia Loidolt, Vorsitzende der Erlebnisregion Graz, sprach von großem gegenseitigem Vertrauen zwischen Land, STG, Erlebnisregionen und touristischen Partnern. Gernot Deutsch, Landesvorsitzender der Österreichischen Hotelvereinigung, sah im Gipfel ein wichtiges Signal für offenen Austausch und gemeinsame Ziele.

Qualität als Grundlage für die Zukunft

Ein Schwerpunkt lag auf der Stärkung der Qualität im Tourismus. Mit der „Qualitätsoffensive Hotellerie Steiermark 2026“ stellt das Land 5,5 Millionen Euro bereit. Damit sollen Investitionen von mindestens 27,5 Millionen Euro in den Tourismusregionen ausgelöst werden. Kunasek erklärte dazu: „Investitionen in Qualität sind Investitionen in die Zukunft unserer Tourismuswirtschaft. Sie stärken die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe, sichern regionale Wertschöpfung und schaffen wichtige Impulse für den Wirtschaftsstandort Steiermark.“

Starker Heimmarkt und Chancen durch Internationalisierung

Die Steiermark ist seit Jahrzehnten das beliebteste Urlaubsbundesland der Österreicherinnen und Österreicher. Zugleich sehen die Beteiligten Chancen in der weiteren Internationalisierung, vor allem in den Nahmärkten Mittel- und Zentraleuropas. Die Sommerbilanz von Mai bis Juli zeigt diese Entwicklung: Die Ankünfte stiegen um 7,8 Prozent, die Übernachtungen um 6,5 Prozent.

Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern den Tourismus

Die Digitalisierung betrifft mittlerweile die gesamte touristische Wertschöpfungskette. Mit dem Fortschritt der Künstlichen Intelligenz entstehen neue Möglichkeiten für Information, Beratung und Gästebetreuung. Landeshauptmann Kunasek dazu: „Die Digitalisierung und insbesondere Künstliche Intelligenz verändern auch den Tourismus grundlegend. Wir wollen diese Entwicklung aktiv mitgestalten und die Chancen für unsere Betriebe und unsere Regionen nutzen. Entscheidend ist dabei, dass die Technologie den Menschen unterstützt und weiterhin die Qualität des persönlichen Gasterlebnisses im Mittelpunkt steht.“

Tourismus zum Nutzen der Bevölkerung

Beim Gipfel ging es nicht nur um Nächtigungszahlen oder wirtschaftliche Kennzahlen, sondern auch um den Nutzen des Tourismus für die Menschen in der Steiermark. Tourismus schafft Arbeitsplätze, stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe und trägt zur Lebensqualität in den Regionen bei. Kunasek: „Unser Ziel ist ein Tourismusland Steiermark, von dem die Steirerinnen und Steirer ebenso profitieren wie die Gäste. Eine starke Tourismuswirtschaft bedeutet Wertschöpfung in den Regionen, sichere Arbeitsplätze und attraktive Angebote. Dafür braucht es Zusammenarbeit, Mut zu Investitionen und einen klaren Blick auf die Zukunft.“

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