Leuchtturm
© Sapphire - stock.adobe.com

„Leuchttürme“ als Anlaufstellen im Katastrophenfall

15. September 2026
Bei der Großübung „Combined Success 2026“ werden erstmals kommunale Leuchtturm-Anlaufstellen getestet. Sie sollen die Sicherheit in den Kärntner Gemeinden verbessern.

Leuchtturm Im Katastrophenfall brauchen Menschen verlässliche Informationen und rasche Hilfe. Dafür wurde das sogenannte Leuchtturm-Projekt ins Leben gerufen. In den vergangenen Jahren sind in immer mehr Gemeinden solche Anlaufstellen entstanden. Landeshauptmann und Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner bezeichnet das Projekt als wichtige Maßnahme.

Öffentliche Gebäude als Anlaufstellen

Die Leuchttürme befinden sich in öffentlichen Gebäuden. Dazu zählen etwa Schulen oder Veranstaltungszentren. Im Ernstfall sollen dort Informationen weitergegeben und Hilfe organisiert werden. Auch wichtige Leistungen für die Bevölkerung sollen an diesen Orten angeboten werden.

Erstmals Teil einer Großübung

Bei der Großübung „Combined Success 2026“ werden die Leuchttürme heuer erstmals in einigen Gemeinden beübt. Landeshauptmann Fellner verweist auf die Naturkatastrophen der vergangenen Jahre. Starkregen, Überschwemmungen, starker Schneefall und Murenabgänge hätten gezeigt, wie verletzlich die Infrastruktur sei. Vorsorge für einen möglichen Katastrophenfall sei deshalb besonders wichtig.

2.500 Personen bei der Übung im Einsatz

An der landesweiten Übung nehmen von 13. bis 15. November rund 2.500 Personen teil. Geübt wird das Szenario eines Erdbebens. Dieses Szenario wurde im Gedenken an das schwere Erdbeben vor 50 Jahren in Friaul-Julisch Venetien gewählt. Ziel der Übung ist es, den Katastrophenschutz weiterzuentwickeln. Auch das Zusammenspiel aller beteiligten Organisationen soll dabei gestärkt werden.

Weitere Details zu „Combined Success 2026“ sollen zeitgerecht bekanntgegeben werden.

Tipps und Informationen rund um Vorkehrungen für und Maßnahmen im Krisenfall gibt es beim Kärntner Zivilschutzverband unter kaernten.zivilschutz.at.

Schlagwörter