Die „Revolutionären Gemeinden 2026“ – Floing, Kumberg und Neumarkt in der Steiermark – bekamen ihre Preise im Beisein von Politik und Medien überreicht: Stefan Herker (Präsident SPORTUNION Steiermark), Christian Purrer (Präsident ASVÖ Steiermark), Vertreter der Gemeinde Kumberg, Kathrin Hofer (Projektverantwortliche „Revolutionärste Gemeinde“), Franz Gruber (Bürgermeister von Kumberg), Karlheinz Kornhäusl (Gesundheitslandesrat), Sandra Marczik-Zettinig (Stv. Geschäftsführerin Gesundheitsfonds Steiermark), Josef Maier (Bürgermeister von Neumarkt in der Steiermark), Martin Haberl (Bürgermeister von Floing), Marco Triller (Klubobmann), Vertreter der Gemeinden Floing und Neumarkt in der Steiermark, Gerhard Widmann (Präsident ASKÖ Steiermark).
© Land Steiermark/Robert Binder
Floing ist „Revolutionärste Gemeinde 2026“
Floing hat den Titel „Revolutionärste Gemeinde 2026“ gewonnen. Die oststeirische Gemeinde überzeugte mit einem vielfältigen Jahresprogramm und einer starken Einbindung der Bevölkerung. Mit dem Sieg ist ein Preisgeld von 5.000 Euro verbunden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Kumberg und Neumarkt in der Steiermark. Sie erhielten 3.000 Euro beziehungsweise 2.000 Euro.
Die Auszeichnung vergeben die Sportdachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION gemeinsam mit dem Gesundheitsfonds Steiermark im Rahmen der Bewegungsrevolution. Das Projekt startete im Juni 2023. Jedes Jahr wird jene Gemeinde gesucht, die mit besonderen Projekten und nachhaltigem Engagement Menschen jeden Alters zu mehr Bewegung motiviert.
Für die aktuelle Ausgabe konnten sich Gemeinden aus der gesamten Steiermark bewerben. Aus allen Einreichungen wurden sieben Gemeinden ausgewählt und über mehrere Monate von der Bewegungsrevolution begleitet. Neben den drei Preisträgern nahmen auch Judenburg, Straden, St. Michael und Kalsdorf teil.
Floing überzeugte mit einem gelebten Bewegungsjahr
In Floing wurde Bewegung zu einem festen Bestandteil des gesamten Gemeindelebens. Über das Jahr hinweg entstand ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen. Dazu zählten der „Bewegte Floinger Adventkalender“, Vollmond-Fackelwanderungen, Vollmond-Yoga, Outdoor-Bewegungsangebote, Gesundheitsworkshops, Gemeindewandertage und ein großer Familien-Bewegungstag.
Die Jury hob besonders die Zusammenarbeit mit Vereinen, Schulen und der Bevölkerung hervor. Auch der Gedanke, bestehende Bewegungsräume weiterzuentwickeln und neue Begegnungsorte zu schaffen, floss in die Bewertung ein.
Kumberg setzte auf Beteiligung der Bevölkerung
Kumberg belegte den zweiten Platz. Von Beginn an stand die aktive Einbindung der Bevölkerung im Mittelpunkt. Ideen wurden gemeinsam entwickelt und rasch umgesetzt. Herzstück des Projekts ist eine öffentlich zugängliche Calisthenics-Anlage. Sie soll künftig als Bewegungs- und Begegnungsraum für alle Generationen dienen.
Ergänzt wurde das Projekt durch regelmäßige Radtreffs, Wanderungen, einen bewegten Adventkalender und einen Familiensporttag. Viele der neuen Bewegungsangebote sollen auch nach Projektende fortgeführt werden.
Neumarkt in der Steiermark dachte Bewegung regional
Den dritten Platz erreichte Neumarkt in der Steiermark. Die Gemeinde überzeugte mit einem regionalen Ansatz. Gemeinsam mit den Naturpark-Gemeinden Mühlen und St. Lambrecht entstand ein umfangreiches Ferienprogramm.
Das Angebot reichte von Schwimm- und Tenniskursen über Skitage und Themenwanderungen bis hin zu neuen Tischtennistischen. So entstand ein vielfältiges Programm für Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig wurde die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg gestärkt.
Die nächste Runde der Aktion ist bereits eröffnet. Ab sofort können sich steirische Gemeinden für den Titel „Revolutionärste Gemeinde 2027“ bewerben. Bewerbungen sind bis 31. August 2026 möglich.