Vom Kraftwerk bis zur Koralmbahn
Die Architekturtage locken zu besonderen Infrastrukturorten
Unter dem Motto ‚Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags‘ laden die zehn Architekturinstitutionen Österreichs Ende Mai zu spannenden Infrastrukturorten, die oft nicht nur für einen möglichst reibungslosen Ablauf im Alltag sorgen, sondern auch maßgeblich die Form und Gestalt städtischer und landschaftlicher Räume beeinflussen. Unterschiedlichste Formate vermitteln einer breiten Öffentlichkeit die vielen spannenden Aspekte von Architektur- und Ingenieursleistungen und geben Einblicke in die kreative Zusammenarbeit beider Berufsgruppen.
Infrastrukturen erzählen spannende Geschichten
Thema der 13. Festivalausgabe sind die vielen sichtbaren und unsichtbaren Infrastrukturbauten und -anlagen in Österreich. Wo finden wir gute, aber auch schlechte Beispiele für Infrastrukturentwicklungen? Gebaute und installierte Infrastrukturen, wie zum Beispiel Brücken, Bahnhöfe, Radwege, Strom- und Wasserinstallationen, Krankenhäuser, Feuerwachen oder Logistikzentren, sind allgegenwärtig in unserem täglichen Leben und bleiben trotzdem oft im Hintergrund.
Viele Gemeinden werden auch stark geprägt von sozialen Infrastrukturen und dem öffentlichen Raum als Infrastruktur für alle. All diese Themen nehmen die Architekturtage 2026 auf und ermöglichen exklusive Besuche nicht-öffentlicher Infrastrukturen.
10 Architekturinstitutionen kuratieren österreichweit vielfältiges Programm
Das vielfältige Programm wird von den zehn Architekturinstitutionen Österreichs kuratiert und führt das Publikum in den jeweiligen Regionen zu besonderen Orten wie zum Beispiel in das Kraftwerk Latschau in Vorarlberg, in das Recyclingzentrum Ahrental in Tirol, zu einem Renaturierungsprojekt entlang der Donau in Niederösterreich, zu Wind- und Solarparks im Burgenland, in eine U-Bahn Baustelle oder zum Hochwasserrückhaltebecken in Wien. Weiters können Interessierte an einer Hafentour in Oberösterreich, einer exklusiven Koralmbahnfahrt zwischen Kärnten und der Steiermark, an Bus- und Radtouren zu markanten urbanen und ländlichen Infrastrukturen teilnehmen oder ein zukunftweisendes Verkehrskonzept in Flachau in Salzburg kennenlernen.
Neben vielen Exkursionen und Landpartien warten auch Vorträge, Ausstellungen, Workshops, Baustellenführungen, Filmreihen, Familienprogramm und Feste auf das Architekturtage Publikum. Die Veranstaltungen sind kostenfrei, Anmeldungen oft erforderlich.
Teil des Architekturtage-Programms sind immer auch die OPENSTUDIOS, die einen Blick hinter die Kulissen in Architektur- und Ingenieurbüros ermöglichen.
Im Rahmen des Formats OPENCALL gibt es einen Aufruf an alle, Fotos und Visionen zum diesjährigen Thema "Infrastruktur" einzureichen und damit Teil des Festivals zu werden.
Baukultur - ein Zusammenspiel von Architekt:innen und Zivilingenieur:innen
Im Rahmen der Architekturtage wird das Zusammenspiel und die Leistungen der Architekt:innen und Zivilingenieur:innen in den Vordergrund gerückt. Das Festival umfasst die Architektur und Freiraumplanung sowie die Arbeit von Zivilingenieur:innen, die bei der Planung und Umsetzung von Bauvorhaben eine entscheidende Rolle spielen.
„Wir wollen mit dem Festival die Bandbreite und Kreativität der österreichischen Architektur- und Ingenieursleistungen feiern! Die Architekturtage bieten seit vielen Jahren Baukulturvermittlung auf hohem Niveau. Mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen und vielen Formaten begeistert das Programm alle Altersstufen. Heuer laden die zehn Architekturinstitutionen zu exklusiven Ein- und Ausblicken rund um das Thema „Infrastrukturen“ ein.“
Barbara Frediani-Gasser, Architektin, Vorstandsvorsitzende Verein Architekturtage
ARCHITEKTURTAGE 2026
Festival für Baukultur und Ingenieurtechnik
3 Tage // 9 Bundesländer // 10 Architekturinstitutionen
Was uns verbindet – Infrastrukturen des Alltags
28.- 30. Mai 2026
