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Burgenland
Bauland soll verfügbar und leistbarer werden
Fast 40 Prozent des gewidmeten Baulandes im Burgenland sind unbebaut. Um dem Horten von Bauland und Spekulation einen Riegel vorzuschieben, wurde, nicht zuletzt auf Wunsch vieler Bürgermeister aller Couleurs, eine Baulandmobilisierungsabgabe eingeführt. Diese wird nun adaptiert.
Die Altersgrenze für die Befreiung von der Baulandmobilisierungsabgabe wird vom 30. auf das 45. Lebensjahr angehoben. In den nächsten Wochen werden konkrete Informationsschreiben an die Gemeinden und Grundstückseigentümer mit der errechneten Abgabenhöhe versandt. „Uns geht es darum, jungen Familien leistbares Bauland zur Verfügung zu stellen. Das ist gerade in Zeiten von Rekord-Teuerung ein Gebot der Stunde“, sagt Landesrat Heinrich Dorner.
Supermärkte nur mehr in Ortskernlagen
Das Burgenland ist führend, was die Dichte an Supermärkten – meist in Ortsrandlage angesiedelt – anlangt, was auch an der ländlichen Struktur liegt. In Zukunft sollen neue Märkte nur mehr in Ortskernlagen errichtet oder erweitert werden dürfen.
Im Zuge einer Gesetzesnovelle soll die Verkaufsfläche von Supermärkten mit 80 m² bis zu 500 m² (bisher 800 m2) festgelegt werden. Eine Erweiterung auf 800 m2 ist dann möglich, wenn beim Ausbau eines bestehenden Supermarktes gleichzeitig die Nahversorgung in einem anderen Ort gesichert wird.