Die Gemeinden des Bregenzerwalds – im Bild Schoppernau – arbeiten jetzt noch stärker zusammen.
Foto: Shutterstock/Volker Rauch

Gemeindekooperation bei Bauverfahren

Mo, 18.12.2017 - 12:24

Die Verwaltungsgemeinschaft „Baurecht Bregenzerwald“ soll die Abwicklung von Bauverfahren bürgerfreundlicher, einfacher und günstiger gestalten. Für die Kooperation von 16 Gemeinden gibt eine Anschubförderung durch das Land Vorarlberg. Auf fünf Jahre verteilt sollen insgesamt mehr als 600.000 Euro bereitgestellt werden.

Geplant ist, dass bis Ende 2018 die Baurechtsagenden aller 16 Partnergemeinden durch die Baurechtsverwaltung Bregenzerwald mit Sitz in Egg abgewickelt werden. Treten der Kooperation weitere Gemeinden bei, soll sich auch die Landesförderung entsprechend erhöhen. Der Verwaltungsgemeinschaft gehören aktuell an: Alberschwende, Bezau, Bizau, Doren, Egg, Hittisau, Krumbach, Langen bei Bregenz, Langenegg, Lingenau, Reuthe, Riefensberg, Schnepfau, Schoppernau, Schröcken und Sibratsgfäll.

Bürger profitieren

Durch Freiwerden von Kapazitäten ließen sich nicht nur Bauverfahren, sondern auch andere Aufgaben effizienter erledigen. „Damit profitieren von dieser zukunftsorientierten Partnerschaft zuallererst die Menschen in der Region“, meint Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.

Die neue Kooperation sei ein weiteres Positivbeispiel, an dem sichtbar werde, welche Vorteile sich durch eine verstärkte Gemeindezusammenarbeit ergeben und wie ausgeprägt die Bereitschaft in den Kommunen ist, die vielfältigen Potenziale auszuloten und auszubauen, meint Landeshauptmann Markus Wallner.

Gemeindekooperationen auf dem Vormarsch

Eine Studie des Instituts für Föderalismus hat zu Beginn 2017 ergeben, dass Vorarlberg in Sachen Gemeindekooperationen ein hohes Niveau erreicht. Vor allem bei der Weiterentwicklung der Bau-, Personal- und Finanzverwaltungen, aber auch bei der digitalen Integration von Land und Gemeinden ist Vorarlberg österreichweit führend.

 

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