Walter Oblin
Walter Oblin zeigte, wie sich die Post als „Grundversorger“ neu aufstellt.
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Die Post als Grundversorger

Vom Brief zum Energieanbieter

3. September 2026
Das Briefgeschäft der Post schrumpft seit 2008 um rund zwei Drittel, aktuell mit 8 bis 9 Prozent pro Jahr – das Paketgeschäft wächst zwar, kompensiert das aber wertmäßig nicht vollständig. Walter Oblin (Österreichische Post AG) zeigte, wie sich das Unternehmen als „Grundversorger“ neu aufstellt: über 3.000 Poststellen (die 3.000. eröffnete kürzlich in Schwanenstadt), rund 330 eigene Filialen, über 1.300 Postpartner-Standorte in Handel und Gastronomie sowie mehr als 1.600 neue Selbstbedienungsstationen in den letzten drei Jahren – 2024 wurden darüber 35 Millionen Transaktionen abgewickelt.

Neben der klassischen Zustellung – laut Oblin bis 2030 CO2-frei auf der letzten Meile, mit bereits über 6.000 E-Fahrzeugen im Einsatz – baut die Post ihr Angebot als Nahversorgerin für Alltagsdienstleistungen aus: mit der Bank Neumann als eigener Fokusbank, der Mobilfunkmarke Telo und ab Herbst mit „Post Energie“, einem Angebot für Strom- und Gastarife gemeinsam mit dem Verbund. 

Oblins Botschaft an die Gemeinden: Über Postpartnerschaften – rund 250 bis 300 Gemeinden nutzen bereits ein solches Modell – lässt sich Infrastruktur auch dort erhalten, wo klassische Postämter nicht mehr wirtschaftlich sind.

Fotos und Videostreams zum 3. Bürgermeisterinnen- und Bürgermeistertag gibt es unter gemeindebund.at/termine/burgermeistertag.

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