Länder & Gemeinden im Stabilitätspakt

Auch im Jahr 2014 erfüllten die Gemeinden ohne Wien mit einem Maastricht-Überschuss von 185 Mio. Euro (2013: +132 Mio. Euro) insgesamt ihre Vorgabe ausgeglichener Haushalte.

Lediglich die steirischen Gemeinden verzeichneten 2014 ein moderates Defizit, das jedoch im Vergleich zu 2013 um zwei Drittel auf -24 Mio. Euro reduziert werden konnte. Auch die Länder mit Wien erfüllten mit -224 Mio. Euro die Vorgaben des Stabilitätspakts, der 2014 für die Länder insgesamt sogar ein Defizit von -954 Mio. Euro erlaubt hätte. Auch auf Landesebene verfehlte die Steiermark als einziges Bundesland das Stabilitätsziel (um rund 46 Mio. Euro). Trotz Erfüllung der länderweisen Defizit-Vorgaben zeigten die Länderhaushalte von Kärnten, NÖ, Vorarlberg und Wien eine Verschlechterung gegenüber 2013. Das Defizit des Bundes verdoppelte sich 2014 auf rund 9,4 Mrd. Euro, wobei davon gut 60% die Bankenrettung betraf. Daneben zeigt die Tabelle noch den Schuldenstand 2014 inkl. der seit 2013 vollständig enthaltenen Ausgliederungen sowie den Anteil der staatlichen Ebenen an der Gesamtverschuldung, der bei den Gemeinden ohne Wien rund 2,6 Prozent und beim Bund 87,6 Prozent beträgt.



 

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