Menschen warten, um das ÖKLO zu benutzen

Unsere Großeltern lebten ohne Wasserspülung. Unsere Kinder vielleicht wieder

15. September 2026
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Brunnen werden abgeschaltet. Wasser wird nachts gesperrt. Rasensprengen wird verboten. Was vor wenigen Jahren noch die Ausnahme war, wurde in diesem Sommer für viele Gemeinden zur Realität.

Die vergangenen Monate haben gezeigt: Wasser ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Gleichzeitig investieren Gemeinden in Spielplätze, Parks, Wanderwege und Badeseen. Doch wo Menschen ihre Freizeit verbringen, brauchen sie auch öffentliche Toiletten.

Die Frage lautet nicht mehr, ob wir Wasser sparen müssen. Die Frage lautet, wo wir damit anfangen.

Wir bewässern weniger. Wir verbrauchen weniger. Wir sparen Wasser. Und gleichzeitig spülen wir weiterhin Trinkwasser in die Kanalisation. 7 bis 9 Liter - bei jedem einzelnen Toilettengang. Deshalb sollten wir Trinkwasser dort sparen, wo es möglich ist - gerade im öffentlichen Raum.

Denn die Alternative kann nicht sein, überhaupt keine Toiletten aufzustellen. Menschen müssen nicht weniger aufs WC. Wir sollten nur weniger Trinkwasser dafür verschwenden. Trockentoiletten funktionieren ohne Wasseranschluss, Kanalanschluss und Chemie. Sie sparen wertvolle Ressourcen und können nahezu überall aufgestellt werden.

Die Gemeinde der Zukunft verzichtet nicht auf öffentliche Toiletten. Sie verzichtet auf unnötigen Wasserverbrauch.

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