Mobilität in den Gemeinden

Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass acht von zehn Gemeinden im Mobilitätsbereich an interkommunaler Zusammenarbeit interessiert sind.

KOMMUNAL beschäftigt sich mit dem Dachthema Mobilität und Verkehr, anhand dessen sich umwelt- und gesellschaftspolitische Aspekte in den Gemeinden gut aufzeigen lassen: Welche Trends gibt es im kommunalen Mobilitäts-Sektor? Wie kann Bürgerbeteiligung diesbezüglich aussehen, um unseren Verkehr „enkelfit“ zu gestalten? In den Ballungszentren, aber zunehmend auch im ruralen Raum etablieren sich dabei neben den „Öffis“ zahlreiche Alternativen wie Carsharing oder Uber. Diese beinhalten ökonomische Aspekte, wie etwa entfallende Anschaffungs- und Wartungskosten, aber auch ökologische Vorteile – zum Beispiel die Reduktion der individuellen Fahrtenanzahl.

Die kommunalen Entscheidungsträger stehen vor einer Bewährungsprobe: Möchte man in den Bereichen Raumordnung und Verkehr lediglich große (Prestige-)Projekte umsetzen oder sucht man häufiger auch den ressourcenschonenden, bürgernahen Konsens? Touristisch attraktive Großveranstaltungen, wie der Formel 1-Grandprix auf dem Spielbergring, das Nova Rock-Festival oder das Wiener Donauinselfest erfordern kluge und innovative Verkehrsflusslösungen, um den Besuchern eine angenehme Festival-Atmosphäre bieten zu können.

Einer aktuellen Pitters® KOMMUNALTrend-Untersuchung zufolge sind acht von zehn Gemeinden im Mobilitätsbereich an interkommunaler Zusammenarbeit interessiert. Die zuvor genannten Logistikhighlights ermöglichen demnach ideale Plattformen für Synergien durch gemeindeübergreifende Kooperation oder mit privaten Partnern. Die kommunale Kernaufgabe Mobilität wird auch in den kommenden Jahrzehnten unsere Lebensqualität wesentlich mitbeeinflussen. Die Gemeinden sollten alternative Mobilitätskonzepte vor allem als Chance begreifen, um einem der meist genannten Nachteile des Landlebens – fehlende Mobilität – entgegenzuwirken.

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