Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitern und Landesakademie-Geschäftsführer Christian Milota mit Siegern und Sponsoren
Foto: NÖ Landespressedienst/Reinberger

Würdigung für ehrenamtliche Tätigkeit

31. Oktober 2016
Der NÖ Zukunftspreis stand heuer im Zeichen des Ehrenamtes und Freiwilligkeit. Unter den über 120 Einsendungen, aus den drei Kategorien „Zivilcourage“, „Integration-Freiwillige Tätigkeiten“ und „Vereine & Institutionen“ wurden jeweils drei Preisträger ausgewählt. Sie erhielten 2.000, 3.000 und 5.000 Euro. Der erste Platz in jeder Kategorie bekam darüber hinaus den „Meilenstein-Zukunftspreis“ in Form einer Statuette.

„Zivilcourage“ sind die Projekte „Mut zum Miteinander", „Bernhard - unser Pflegekind“ und „Gute Geister“.



In der Kategorie „Integration-Freiwillige Tätigkeiten“ sind die Gewinner „Klosterneuburg hilft“, „Willkommen Mensch - Gemeinsam für Integration in Amstetten“ und „Eulenklub“.



In der Kategorie „Vereine & Institutionen“ gingen die Preise an die „Europameisterschaft der böhmisch-mährischen Blasmusik in Brand-Nagelberg“, an die Initiative „72 Stunden ohne Kompromiss“ und an das Projekt „ElektroMobil Eichgraben“.

Studie über das Freiwilligenwesen



Aus Anlass der Preisverleihung wurde auch eine aktuelle Studie zum Thema „Das Freiwilligenwesen in Niederösterreich" von Univ.-Prof. Christoph Badelt (Wirtschaftsuniversität Wien und Leiter des Österreichischen Institutes für Wirtschaftsforschung) präsentiert. Demnach leisten fast 50 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher freiwillige Arbeit, was rund 200 Millionen Arbeitsstunden mit einer Wertschöpfung von 3,1 Milliarden Euro entspricht.