In Workshops lernen die Kinder richtiges Verhalten im Straßenverkehr . Foto: www.BilderBox.com

Sicher in die Schule

5. September 2017
Mit Beginn des Schuljahres startete das Pilotprojekt „Sicher in die Schule” für 10-bis 14-Jährige in zwei Modellregionen in der Steiermark und Kärnten. Insgesamt sechs Gemeinden erarbeiten gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) maßgeschneiderte Lösungen für mehr Sicherheit am Schulweg.





Expertinnen und Experten werden analysieren, welche Wege die Kinder häufig benützen und identifizieren Gefahren wie etwa schlecht erkennbare Bodenmarkierungen. Gemeinsam mit Gemeinde, Schule und Eltern erarbeiten sie dann ein maßgeschneidertes Programm, um Risikostellen zu beseitigen, etwa mit Geschwindigkeitsbegrenzungen wie Tempo-30-Zonen vor Schulen.

Verkehrsteilnehmer sensibilisieren



Zu den möglichen Maßnahmen gehört es auch, andere Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren, beispielsweise mit Plakaten, die Autofahrerinnen und Autofahrer daran erinnern vorsichtiger zu fahren. In Workshops lernen die Kinder richtiges Verhalten im Straßenverkehr und werden darin geschult, Gefahren besser zu erkennen und Ablenkung etwa durch Smartphones zu vermeiden. Das Projekt in den Modellregionen läuft für zwei Jahre. Auf Grundlage der dabei gewonnenen Erkenntnisse wird ein Leitfaden für Gemeinden in ganz Österreich entwickelt.