Fast 200 Personen nahmen den fünf Schulungsterminen für den Bezirk Innsbruck Land teil.
Foto: Land Tirol

Schulung bietet Rüstzeug für den Katastrophenfall

13. Februar 2017
Gerade in einem Gebirgsland wie Tirol gibt es keine hundertprozentige Sicherheit vor Naturgefahren. Das Land Tirol schult deshalb die Mitglieder der Gemeinde-Einsatzleitungen und bereitet sie für den Ernstfall vor. Nun startete auch in den Bezirken Innsbruck Land und Innsbruck Stadt die Ausbildungsreihe für Mitglieder der Gemeinde-Einsatzleitungen mit fünf Veranstaltungen des ersten Moduls „Grundlagen für Führungskräfte“.





„Wir alle erinnern uns noch gut an die Unwetterkatastrophe im Sellrain im Juni 2015. Naturereignisse sind in Tirol keine Seltenheit. Mit diesem Schulungsprogramm wollen wir die Gemeinden mit ihren Einsatzleitungen noch besser vorbereiten und ihnen das Rüstzeug für die Bewältigung von Katastrophen geben“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler. Aufgabe einer Gemeinde-Einsatzleitung ist es, die Behörde bei der Abwehr und Bekämpfung von Katastrophen zu unterstützen. „Es geht darum, Ordnung in das Chaos zu bringen, den Überblick zu behalten und die Hilfe bestmöglich zu koordinieren“, so Geisler.

Schulung geht zur Jahresmitte in die zweite Runde



Das bezirksweise organisierte Schulungsprogramm umfasst in Summe sechs Module von der Einführung bis hin zum Planspiel. Die erste Runde ist nunmehr abgeschlossen. Zu Jahresmitte startet das zweite Modul zum Thema „Stabsarbeit“. Insgesamt sollen in den Bezirken bis zum Jahr 2019 über 140 Veranstaltungen abgehalten werden. Zielgruppe der Schulung sind Bürgermeister, Amtsleiter und die weiteren Mitglieder der Gemeinde-Einsatzleitungen.