Altstoffsammelzentren
Die Sammeltage finden in den Altstoffsammelzentren der Gemeinden statt.
© A. Serra

Sammeltage für Haushaltsgegenstände

In den kommenden Wochen laden Vorarlberger Gemeinden gemeinsam mit der Caritas zu vier „Re-Use-Sammeltagen“ ein. Dabei können noch funktionsfähige und saubere Haushaltsgegenstände abgegeben werden. Diese werden aufbereitet und in den Geschäften der sozialökonomischen Betriebe verkauft.

Während Altkleider und zunehmend auch funktionierende Elektrogeräte fast wie selbstverständlich gesammelt und abgegeben werden, besteht bei anderen Produktgruppen zusätzliches Potenzial.

In einem Pilotprojekt des Umweltverbandes werden jetzt die Wiederverwendungsmöglichkeiten für Haushaltsgegenstände erhoben. Dabei laden die Städte Bludenz, Dornbirn und Feldkirch und die Gemeinden Lauterach, Kennelbach, Schwarzach und Wolfurt jeweils zu eigenen Sammeltagen in ihre Altstoffsammelzentren ein.

Was brauchbar ist, wird verkauft

Gemeinsam mit der Caritas und in Zusammenarbeit mit Integra und Lebenshilfe Vorarlberg werden noch brauchbare Dinge übernommen, die aufbereitet und in den Shops der Sozialorganisationen verkauft werden.

„Gefragt sind Hausrat, Deko-Gegenstände, CDs oder DVDs, Bücher, Spielzeug und Kinderartikel in gutem, sauberen und kompletten Zustand“, erläuterte Rainer Siegele, Bürgermeister von Mäder und Obmann des Umweltverbandes. Was nicht Re-Use-geeignet ist, kann am Altstoffsammelzentrum bzw. Werkhof fachgerecht zu üblichen Konditionen entsorgt werden. „Diese vier Sammeltage liefern wertvolle Erfahrungen für den Ausbau des landesweiten Re-Use-Netzes in Vorarlbergs Gemeinden“, so Siegele.

Später sind dann keine speziellen Sammeltage mehr geplant: Brauchbare Waren sollen in den Altstoffsammelzentren und Abgabestellen der Gemeinden das ganze Jahr über abgegeben werden können.