Eine Projektgruppe setzt sich für die Sicherheit auf den Straßen in Faistenau ein.
Foto: Shutterstock/alpinenature

Mit dem Dorfmobil zum Einkaufen

Di, 06.03.2018 - 10:37

In der Flachauer Gemeinde Faistenau soll schon bald ein Dorfmobil zur Verfügung stehen. Gegen ein kleines Entgelt sollen es Gemeindebürgerinnen und -bürger, die nicht mobil sind, für Einkäufe oder Behördengänge nutzen können. Auch in anderen Salzburger Gemeinden werden kreative Mobilitätslösungen gesucht.

„Um mit dem Angebot starten zu können, suchen wir noch nach mehr freiwilligen ehrenamtlichen Fahrern“, sagt Thomas Strübler von der Projektgruppe Dorfmobil. Die Gemeinde hat die Anschaffung eines entsprechenden E-Autos bereits im diesjährigen Budget vorgesehen und wird auch den laufenden Betrieb finanzieren.

Die Bevölkerung kann bei der Suche nach alternativen Mobilitätsangeboten mitreden. Für die Sicherheit auf Faistenaus Straßen setzt sich die Projektgruppe „Sicher mobil in Faistenau“ ein. Erste Ergebnisse sind unter anderem eine 30-er Beschränkung im Ortskern, dass der Dorfplatz darf nicht mehr verparkt werden darf und dass vor der Volksschule eine Geschwindigkeitsanzeige mit Smiley aufgestellt wurde.

Aus dem Werfenweng-Shuttle wird das W³-Shuttle

In Werfenweng sollen das „Werfenweg-Shuttle“ und das E-Carsharing-Modell auch auf die Nachbargemeinden Werfen und Pfarrwerfen ausgedehnt werden. Damit wird zum einen das Nahverkehrsangebot im öffentlichen Verkehr erweitert, zum anderen gibt es auch für die Werfener und Pfarrwerfener künftig die Möglichkeit, sich ein E-Auto unkompliziert auszuleihen.

„Die Vorarbeiten für das W³-Shuttle, das sich linienmäßig an den Bahnhöfen bzw. Bahnhaltestellen in der Region orientiert, und das erweiterte E-Carsharing laufen auf Hochtouren. Noch in diesem Jahr wollen wir damit starten“, so Werfenwengs Bürgermeister Peter Brandauer.

Car-Sharing-Modell schon bald in Leogang

Ab dem Sommer will auch die Pinzgauer Gemeinde Leogang ihren Bürgern E-Carsharing anbieten. „Gemeinsam mit den Bergbahnen wird die Gemeinde ein E-Auto leasen, das jeder gegen Entgelt benützen kann. Außerdem können heimische Betriebe gegen einen Jahresbeitrag ihren Mitarbeitern das E-Auto gratis zur Verfügung stellen", beschreibt Bürgermeister Sepp Grießner das Projekt.

Anstoß durch Agenda-21-Prozesse

Die Mobilitätslösungen entstanden in vom Land Salzburg geförderten Agenda-21-Prozessen in den Gemeinden. Das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR) unterstützt die Gemeinden bei der Durchführung, das Umweltressort fördert die Maßnahme. Der Einstieg für interessierte Gemeinden oder Regionen ist jederzeit möglich.

Infos

www.salzburg.gv.at/agenda21
Kristina Sommerauer, Tel. 0650/623 45 54

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