Bezirkshauptfrau Olga Reisner (1. Reihe, 3 v.li.), Herbert Walter (Vorstand der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol, 1. Reihe, 1.v.li.) und Willigis Gallmetzer (Leiter des Südtiroler Warnzentrums in der Agentur für Bevölkerungsschutz, 1. Reihe, 1.v.li.) mit den Referenten der Veranstaltung aus Tirol und Südtirol.
Foto: Land Tirol

Grenzübergreifender Katastrophenschutz für Osttirol

Mi, 21.02.2018 - 15:35

Ostirol und die angrenzenden Gebiete Südtirols wollen den grenzüberschreitenden Katastrophenschutz verbessern. Im Zuge des Projekts sollen ein Gutachten über die erforderlichen rechtlichen Rahmenbedingungen erstellt und grenzübergreifende Planübungen sowie themenbezogene Veranstaltungen organisiert werden.

„Die Zusammenarbeit dies- und jenseits der Grenze funktioniert bereits jetzt bestens – nun wollen wir sie rechtlich absichern und gezielt fördern“, kündigte Tirols Landeshauptmann Günther Platter bei der Auftaktveranstaltung in Sillian an. So unterstützten einander die Rettungskräfte Tirols und Südtirols bereits im Sommer 2015 nach heftigen Unwettern und einem Murenabgang und konnten dadurch Schlimmeres verhindern.

Bei der Startveranstaltung hatten die Mitglieder der Blaulichtorganisationen erstmals Gelegenheit, einander kennenzulernen und sich über verschiedene Sachthemen wie Informationssysteme oder Alarmierungspläne auszutauschen. Insgesamt nahmen über 50 Mitglieder von Polizei, Feuerwehr, Rettung, Wasser- und Bergrettung, angrenzende Gemeinden und Behörden des Landes und des Bezirks an der Veranstaltung teil.

Im Sommer soll ein Blaulichttag mit Einsatzkräften aus Nord-, Ost- und Südtirol stattfinden. Für Herbst 2018 ist ein Planspiel geplant.

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