In e5-Gemeinden ist der Anteil an Autos, die alternative Energiequellen benutzen, um ein Drittel höher.
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e5-Gemeinden als Motoren für Energiewende

Mi, 21.02.2018 - 10:39

Viele Lösungen, die e5-Gemeinden als Vorreiter initiiert und erprobt haben, sind heute allgemeiner Standard: hocheffiziente öffentliche Gebäude, große und kleine Wärmenetze, Photovoltaikanlagen, die für den Eigenbedarf liefern, Trinkwasserkraftwerke, nicht zuletzt die gut ausgebauten Radwege oder das Elektroauto im Gemeindefuhrpark. Bei einer Jubiläumsfeier „20 Jahre e5-Gemeinden in Salzburg“ wurden die Auszeichnungen für die jüngst zertifizierten Gemeinden vergeben.

Mit dem Umstieg auf eine Biomasse-Heizung für die Schule, mit einem kleinen Wärmenetz fürs Ortszentrum, mit Solaranlagen auf dem Sportheim oder mit den ersten verkehrsberuhigten Zonen setzten die 33 Salzburger e5-Gemeinden in den vergangenen 20 Jahren entscheidende Schritte.

Bei einer Jubiläumsfeier wurden die Gemeinden Berndorf und Bruck an der Großglocknerstraße mit drei von fünf möglichen „e“ ausgezeichnet. Taxenbach, Thalgau, Zell am See und Thomatal erhielten vier „e“, und der Gemeinde St. Johann im Pongau wurde die höchste Auszeichnung mit fünf „e“ in Gold überreicht. Neu im Programm gestartet ist die Gemeinde Faistenau.

Über tausend Thermografien durchgeführt

Mehr als 2.100 Photovoltaikanlagen und mehr als 9.000 thermische Solaranlagen wurden in den e5-Gemeinden installiert. Heuer konnte die 1000. Thermografie für private Wohngebäude über das e5-Programm organisiert werden.

In Summe wurden in den vergangenen zwölf Jahren 1.025 Thermografien als Türöffner für eine mögliche Gebäudesanierung durchgeführt. In e5-Gemeinden ist der Anteil der zugelassenen Fahrzeuge mit alternativem Antrieb, dazu zählen Elektrofahrzeuge und Fahrzeuge mit spritsparendem Gasantrieb, um ein Drittel höher als im Landesschnitt.

Informationen unter www.e5-salzburg.at

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