Landeshauptmann Wallner, die Landesräte Rauch und Schwärzler sowie illwerke vkw-Vorstand Mennel informierten über neue Angebote in Sachen E-Mobilität.
Foto: VLK/Gerhard Wirth

Impulse für die E-Mobilität

Mi, 29.11.2017 - 09:44

Ein Drittel der Vorarlberger Gemeinden hat noch keine öffentliche E-Ladestelle. Das soll sich nun ändern. Bis 2020 soll es in jeder Vorarlberger Gemeinde mindestens eine öffentlich zugängliche E-Ladestation geben. Das Land stellt dafür in den Jahren 2018/2019 fast eine halbe Million Euro bereit.

Derzeit sind in Vorarlberg rund 1.100 Elektroautos unterwegs. Im ganzen Land gibt es knapp über 400 Ladestationen. Der Anteil elektrisch betriebener Fahrzeuge an den Neuzulassungen beträgt gut zwei Prozent. Als Anreiz zur Errichtung von E-Ladestationen gibt es ab 1. Jänner 2018 einen Investitionszuschuss von bis 7.000 Euro.

Nachrüstung für Wohnhäuser

Eine zweite Förderaktion gilt Wohnhäusern. Insbesondere bei schon bestehenden Mehrfamilienhäusern ist der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für E-Pkw und E-Bikes mit erheblichem Aufwand verbunden. Deshalb wird dort die Nachrüstung mit bis zu 3.500 Euro pro Wohnanlage und zusätzlich mit bis zu 300 Euro pro Stellplatz gefördert.

Aus dem Fehler Norwegens lernen

Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur wolle man den Fehler Norwegens nicht nachmachen, sagt Landesrat Johannes Rauch: „Dort ist das Angebot an E-Fahrzeugen sehr groß und wächst weiter, aber dafür gibt es zu wenig Ladestationen.“

„Job-Räder“ für Firmen

Rauch verweist zudem auf ein Angebot für Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitenden „Job-Räder“ zur Verfügung stellen wollen. Diese können unter dem Motto „Probier amol“ ein Testpaket mit verschiedenen E-Bike-Modellen ausprobieren.

Interessierte Betriebe und auch öffentliche Arbeitgeber können das E-Bike Testpaket sowie vertiefende Infos zu den Job-Rad-Aktionen beim Energieinstitut Vorarlberg anfordern: Telefon 05572/31202-50, E-Mail irina.antlinger@energieinstitut.at.

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