Im Bezirk Reutte absolvierten an zwei Tagen 67 Teilnehmer das zweite Modul der Ausbildungsreihe.
Foto: Land Tirol

Katastrophenschutz-Ausbildung wird fortgesetzt

Di, 31.10.2017 - 15:25

Im vergangenen Jahr hat das Land Tirol eine Schulungsreihe für die Mitglieder der Gemeinde-Einsatzleitungen gestartet. 35 von 37 Außerferner Gemeinden haben mit 67 Personen nun auch am zweiten Modul „Stabsarbeit“ teilgenommen. Das bezirksweise organisierte Schulungsprogramm umfasst in Summe fünf Einheiten.

Die Schulung soll den Mitgliedern der Gemeinde-Einsatzleitungen das Rüstzeug für den Ernstfall geben. Gerade im heurigen Sommer habe es zahlreiche kritische Situationen gegeben, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler. „Jeder muss wissen, wo sein Platz ist und was er zu tun hat, wenn eine Katastrophe passiert. Das gilt nicht nur für die Einsatzkräfte, sondern auch für die Mitglieder der Gemeinde-Einsatzleitung“, so Geisler.

Aufgabe einer Gemeinde-Einsatzleitung ist es, die Behörde bei der Abwehr und Bekämpfung von Katastrophen zu unterstützen. Einsatzleiter ist im Normalfall der Bürgermeister. Dieser wird durch einen Stab mit Personen unterstützt, denen klar definierte Aufgabenfelder zugeteilt sind. „Hier geht es um die Darstellung und Beurteilung der Situation genauso wie um die Bereitstellung von Gerätschaften, den Informationsaustausch oder die Information der Öffentlichkeit“, erläutert Bettina Wengler von der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol.

Bereits im Vorfeld für den Ernstfall planen

Das Ausbildungsprogramm des Landes bietet den Gemeindeverantwortlichen eine Reihe praktischer Tipps. „Sich bereits im Vorfeld Gedanken über geeignete Räumlichkeiten zu machen, in denen alle kompakt und gut zusammenarbeiten können, zahlt sich aus“, weiß Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale in der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz. Wichtig ist auch, dass der Stützpunkt der behördlichen Einsatzleitung über die notwendige technische Ausstattung verfügt.

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