Der Bergheimer Bürgermeister Hans Hutzinger und Landesrat Josef Schwaiger.
Foto: LMZ/Neumayr/SB

Hochwasserschutz bringt mehr als Sicherheit

Mi, 25.10.2017 - 13:46

Sicherheit ist das Hauptziel des Hochwasserschutzes. Wie viel mehr die Hochwasserschutzprojekte in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und der Schaffung von Naherholungs- und Entwicklungsräumen leisten können wurde bei der Veranstaltung „Hochwasser und Lebensraum (K)ein Widerspruch“ in Bergheim bei Salzburg diskutiert.

„Hochwasserschutz ist heute deutlich mehr als Mauern und Pumpwerke. Flüsse und Bäche werden nicht mehr in Kanäle gezwängt, sie werden bei den Schutzprojekten naturnah gestaltet und bieten ökologisch sowie als Naherholungsräume Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger“ betonte Landesrat Josef Schwaiger.

Zudem würden Investitionen in den Hochwasserschutz wie kleine Konjunkturpakete wirken. „Der Großteil des investierten Geldes bleibt in den Regionen, stärkt dort die Wirtschaft und schafft Arbeitsplätze“, so Schwaiger. Und schließlich würden durch den Hochwasserschutz Flächen wieder für den Wohnbau und als Gewerbegebiete nutzbar gemacht werden. „Das schafft Entwicklungsmöglichkeiten für einen lebendigen ländlichen Raum.“

Geringere Schäden dank Hochwasserschutz

Seit Anfang 2013 wurde das Bundesland Salzburg von zwei großen Hochwasserereignissen und zahlreichen kleinräumigen Überflutungen getroffen. Dabei haben bereits bestehende Schutzbauten große Schäden verhindert. Regionen ohne Hochwasserschutz wurden jedoch schwer in Mitleidenschaft gezogen. Seither wurden in Salzburg rund 80 Millionen Euro in neue Hochwasserschutzprojekte investiert.

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